Sand besiegt Ersen 5:0

Zweikampf im Ersener Strafraum: Sands Steffen Klitsch zieht an Björn Finis (4) vorbei. Der TSV-Verteidiger musste das Feld in der 39. Minute nach Gelb-Rot verlassen. Foto:  Hofmeister

Westuffeln. Es war eine klare Angelegenheit für den Favoriten in Westuffeln: Mit einem 5:0 (3:0) bezwang der SSV Sand den Kreisoberligisten TSV Ersen im Finale des Hütt-Kreispokals. Der Verbandsligist sicherte sich damit den Titel zum dritten Mal in Folge und trifft nun in der ersten Runde des Hessenpokals auf den Hessenligisten FSC Lohfelden. Die Partie findet am 26. Juli auf der Sander Höhe statt.

Sands Trainer Peter Wefringhaus war mit dem Ergebnis, nicht aber mit der Leistung seiner Mannschaft rundum zufrieden. Was ihm nicht gefallen hat? „Während wir in den ersten 45 Minuten schnell durch die Mitte spielten und den Gegner damit arg in Verlegenheit brachten, haben wir nach der Pause viel zu oft durch Alleingänge den Weg zum Erfolg gesucht“, stellte er fest. „Nach dem 3:0 hätten wir die Sache viel kontrollierter angehen müssen.“

Sein Gegenüber, Ersens Trainer Roberto Heuser, zollte seiner Elf viel Lob: „Die Jungs haben den Sandern über weite Stecken einen großen Kampf geliefert.“

Der Kreisoberligist sah sich früh im Rückstand. Björn Finis hatte den Ball in der achten Minute nach einer Rechtsflanke abgefälscht, Steffen Klitsch brauchte das runde Leder nur noch über die Linie zu drücken. Das 0:2 fiel in der 32. Minute. Nach einer kurz ausgeführten Ecke hämmerte Steffen Bernhardt den Ball in die TSV-Maschen. Bernhardt war auch am dritten Tor beteiligt. Sein Zuspiel von der rechten Seite verwertete Viktor Moskaltschuk zum Pausenstand (41.). Und was hatte der Ersen zu bieten? Der TSV tauchte während des gesamten Spiels nur einmal gefährlich vor SSV-Torwart Mathias Opfermann auf. Tizian Böhle hatte nach einem Alleingang Pech im Abschluss (23.). Und: Der Außenseiter sah sich nach 39 Minuten in Unterzahl. Finis musste nach zweimaligem groben Foulspiels das Feld vorzeitig verlassen.

Auch nach der Pause hatte Sand den Gegner fest im Griff. Es dauerte allerdings bis zur 80. Minute, ehe Westuffelns Stadionsprecher Michael Meise das 4:0 verkündete. Es war ein sehenswerter Treffer. Sebastian Luckei lupfte das Spielgerät in den Strafraum, Oliev leitete den Ball per Brust zu Steffen Bräutigam und dieser hatte keine Mühe, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. 120 Sekunden später jubelte Sand zum fünften Mal. Oliev setzte nach Moskaltschuk-Zuspiel den Schlusspunkt unter eine insgesamt einseitge Partie.

von Joachim Hofmeister

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