Sand mit Winkelheide und Kutzner

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Beinharter Verteidiger: Leon Winkelheide (mit Ball) tritt mit dem SSV Sand am Sonntag gegen Adler Weidenhausen an. Rechts Steffen Bernhardt und hinten Kevin Kutzner, der ebenfalls wieder spielberechtigt ist. 

Fußball-Verbandsligist SSV Sand kann im Heimspiel am Sonntag, 15 Uhr, gegen den SV Adler Weidenhausen wieder mit Leon Winkelheide und Kevin Kutzner planen. Beide haben ihre Sperre abgesessen und stehen dem Tabellenvierten zur Verfügung.

Die Verteidiger waren beim 1:4 gegen CSC 03 Kassel mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen worden. „Ich bin zurecht vom Platz geflogen. Die Entscheidung des Schiedsrichters war richtig“, sagt Winkelheide rückblickend. „Ich habe mich bei meinem zweiten Foulspiel zu blöd angestellt“, ärgert sich der 26-Jährige noch immer über sein ungestümes Einsteigen. „Ich werde meine Lehren daraus ziehen“, verspricht Winkelheide künftig ein wenig vorsichtiger in die Zweikämpfe zu gehen.

Sollte Winkelheide, der im Sommer vom Gruppenligisten VfR Volkmarsen auf die Sander Höhe wechselte, erneut von Beginn an spielen und zu seinem 13. Einsatz kommen, steht ihm eine schwere Aufgabe bevor.

Wichtig ist, dass wir alle schnell aus der Vorwärts - in die Rückwärtsbewegung kommen.

Leon Winkelheide

Der Verteidiger wird sich mit einem der besten Stürmer der Region auseinandersetzen müssen: Sören Gonnermann. Der Weidenhäuser Angreifer schoss in den vergangenen zehn Verbandsliga-Runden 268 Tore. Viermal wurde der Stoßstürmer aus Nesselröden in den letzten fünf Jahren Torschützenkönig.

Auch in der laufenden Serie stellt Gonnermann seine Gefährlichkeit unter Beweis. Der 30-Jährige führt die Torjägerliste mit 18 Treffern an. Wie Winkelheide den SV- Stürmer aus dem Spiel nehmen will? „Auch wenn ich mich mit unseren Gegnern wenig beschäftige, ist es mir nicht entgangen, dass er der herausragende Akteur im Adler-Team ist. Gonnermann wurde ja für den Hessenligisten KSV Hessen Kassel im Hessenpokal mit seinen vier Treffern zum Schreckgespenst. Auf ihn werde ich ganz besonders aufpassen“, verspricht Winkelheide.

Der Angreifer soll aber nicht von ihm allein, sondern im Mannschaftsverbund gestoppt werden. Die Zeiten der Manndeckung seien schließlich vorbei.

„Wichtig ist, dass wir alle schnell aus der Vorwärtsbewegung in die Rückwärtsbewegung kommen. Das ist leider noch immer unser großes Manko.“

Auf die eigene Zweikampfführung angesprochen, sagt Winkelheide: „Ich werde keinen Zweikampf scheuen, aber mich nicht mehr so dumm anstellen wie in der Partie gegen CSC 03.“  hjx

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