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Einbruch nach vielversprechendem Beginn

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Von: Michael Wepler

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Brachte Sand in Front: Jan-Philip Schmidt.
Brachte Sand in Front: Jan-Philip Schmidt. © Artur Schöneburg

Hünfeld – Es fing so vielversprechend an für Fußball-Verbandsligist SSV Sand beim Hessenligaabsteiger Hünfelder SV, doch nach einer 1:0-Führung gab es am Ende eine frustrierende 1:5 (1:2)-Niederlage des Tabellenvorletzten.

Wie erwartet übernahmen die Gastgeber von Beginn an das Kommando. Der SSV hielt aber dagegen und nutzte den ersten Patzer der Osthessen, um durch Jan-Philipp Schmidt in Führung zu gehen (25.). Ben Zornhagen hatte sogar die Chance auf das zweite Tor, scheiterte aber am stark reagierenden HSV-Torhüter Benedikt Kaiser (34.).

Die Wende zugunsten der Gastgeber leitete Jemal Kassa ein, der sich gegen mehrere SSV-Spieler durchsetzte, ehe er im Strafraum von Leon Winkelheide gefoult wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Max Vogler zum 1:1 (38.). Noch vor der Pause drehte Hünfeld das Ergebnis. Vogler hatte einen Freistoß raus auf Maximilian Fröhlich gespielt, dessen Hereingabe drückte Aaron Gadermann über die Linie (43.).

Die zweite Halbzeit begann für die Hausherren mit einem Aufreger, als Mark Zentgraf mit einer Rückenverletzung ausschied. Das Spiel bestimmten weiterhin die Hünfelder und waren früh erfolgreich. Jemal Kassa dribbelte sich bis an die Ecke des Fünfmeterraums und traf zum 3:1 in die lange Ecke (53.). Eine von Kevin Krieger per Kopf verlängerte Flanke verwertete der eingewechselte Karlo Vidovic zur vorentscheidenden 4:1-Führung (67.). Mit einem Flachschuss aus 14 Metern setzte Fröhlich den Schlusspunkt (79.). „Wir haben gut ins Spiel gefunden, kriegen dann aber wieder einmal dumme Gegentore“, kommentierte SSV-Trainer Tobias Oliev die erneute Niederlage seiner Elf. (Michael Wepler)

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