Westuffelns Christoph Heuser von der Rückkehr der SG in die Fußball-Kreisoberliga überzeugt

„Sangria kommt nicht auf den Tisch“

Christoph Heuser. Foto:  nh

Westuffeln. In zwölf Tagen ist es wieder soweit – die Fußball-Kreisliga A startet in die neue Saison. Mit dabei die SG Obermeiser/Westuffeln. Die Vereinigten kämpften in der vergangenen Spielzeit lange gegen den Abstieg und mussten schließlich in den sauren Apfel beißen. Zehn der 14 kommenden Gegner handeln Obermeiser/Westuffeln als heißen Titelanwärter. Christoph Heuser äußert sich im HNA-Interview dazu und beurteilt die eigenen Aufstiegschancen. Der Vorsitzende des TV Westuffeln und SG-Vorstandsmitglied genießt derzeit Sonne, Meer und Strand auf Mallorca.

Herr Heuser, schmeckt der Sangria in Alcudia?

Heuser: Das Wein-Mischgetränk habe ich in meiner Jugend oft und gern getrunken. Ein süßes Zeug. Heute trinke ich lieber guten Wein und Bier.

Wie viel Bier fließt bei ihren Fußballern am Ende der Saison?

Heuser: Auf jeden Fall genung. Keiner wird zu kurz kommen. Im nächsten Jahr feiert der Fußballsport beim TV Westuffeln seinen 70. Geburtstag.

Da wäre die Meisterschaft ja das passende Geschenk.

Heuser: Sicher. Die sofortige Rückkehr in die Kreisoberliga ist unser Ziel. Wir haben eine gute Mannschaft und das Umfeld ist intakt. Bei uns wird Hand in Hand gearbeitet. Ich glaube, die Vereine liegen gar nicht so verkehrt, wenn sie uns die größten Titelchancen einräumen. Zum Erfolg gehört natürlich auch ein wenig Glück. Das hatten wir in der vergangenen Serie leider nicht. Hinzu kam in 2015/16 großes Verletzungspech.

In der Winterpause hat sich Obermeiser/Westuffeln von Trainer Philip Butterweck getrennt, nach der Saison ging sein Nachfolger Hubertus Schade.

Heuser: Wir haben im ersten Fall keine Perspektive mehr gesehen. Schade hörte aus privaten Gründen auf.

Sie haben dann Sven Dopatka geholt.

Heuser: Für uns als Vorstand war es wichtig, schnell die Rahmenbedingungen für den sportlichen Erfolg zu schaffen. Wir denken, mit Sven Dopatka den richtigen Mann geholt zu haben.

Was macht Sie da so sicher?

Heuser: Gehen Sie doch mal in der Halbzeitpause in die Kabine.

Was erfährt man dort?

Heuser: Sven ist ein Fußballverrückter. Er versteht es, die Spieler zu motivieren. Und: Die Zukunft des Fußballs bei der SG gehört weiter den Jungen. Genauso denkt unser neuer Trainer. Auch er baut auf den Nachwuchs. Ich glaube, es wird eine tolle Saison.

Die mit der Rückkehr in die Kreisoberliga gekrönt wird?

Heuser: Ich räume unserer Mannschaft gute Aufstiegschancen ein. Sie hat mit Matthias Arnold und Philipp Last nur zwei Abgänge zu verzeichen und viele junge Talente dazu bekommen. Gelingt Platz eins, schmeiße ich natürlich eine Kiste Bier. Vielleicht auch zwei, sofern die Reserve den Weg aus der C-Liga in die Kreisliga B schafft. Sangria kommt auf keinen Fall auf den Tisch.

Von Joachim Hofmeister

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