Förster-Elf kassiert gegen Sand eine 0:6-Heimniederlage

Auf Erfolgskurs: Der Sander Steffen Klitsch (links) setzt sich gegen Schauenburgs Kapitän Alan Scott durch und macht das halbe Dutzend voll. Foto: Michl

Elgershausen. Das mit Spannung erwartete Kreisduell in der Fußball-Verbandsliga zwischen der aufgestiegenen SG Schauenburg und dem Ortsnachbarn SSV Sand war auf der Goldbergkampfbahn in Elgershausen vor der Rekordkulisse von 500 Zuschauern eine einseitige Angelegenheit zu Gunsten der Gäste aus der Thermalbadgemeinde.

Die die Vereinigten von Trainer Jurek Förster mit sage und schreibe 6:0 (3:0) baden gehen ließen.

Natürlich war Förster über die verkorkste Premiere seiner Mannschaft nicht erfreut: „Wir müssen uns an die Höherklassigkeit nicht nur gewöhnen, sondern heute haben meine Spieler deutlich vor Augen geführt bekommen, welche Mammutarbeit zum Saisonziel Ligaerhalt noch vor ihnen liegt. Das war heute zwischen den beiden Teams ein klarer Klassenunterschied.“

SSV-Coach Peter Wefringhaus war mit dem Sieg zufrieden, wollte die Ergebnishöhe aber nicht überbewerten. „Über weite Strecken lief es gut in unseren Reihen, wir sind jedoch noch nicht da, wo ich taktisch und spieltechnisch hin will.“

Die Schauenburger zeigten von Beginn an nicht nur viel Respekt vor den Sandern, sondern offerierten ihnen auch mit zwei Abwehrschnitzern Geschenke, die sich Tobias Oliev (12. 24.) im Doppelpack natürlich nicht entgehen ließ. Dazwischen hatte Oliev (16.) noch Pech mit einem Lattenknaller. Die einzige Platzherrenmöglichkeit in Durchgang eins von Jan-Philip Schmidt bereinigte Steffen Bräutigam. Besser machte es auf der Gegenseite Viktor Moskaltschuk (45.) mit der Sander 3:0-Pausenführung.

Auch nach dem Seitenwechsel diktierten die Sander weiterhin klar das Geschehen, machten durch Steffen Bernhardt (56., FE), Daniel Wagner (63.) und Steffen Klitsch (81.) das halbe Dutzend voll. Damit waren die Schauenburger noch gut bedient. Selbst der mögliche Ehrentreffer, einmal durch Timo Reuter (70.) und Jan-Philip Schmidt (81.), der an Torwart Mathias Opfermann verzweifelte, wollte ihnen nicht gelingen.

Von Reinhard Michl

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