Fußball-Gruppenliga: Hombressen/Udenhausen glückt Revanche gegen Tabellenzweiten Grebenstein

Krohne-Elf schlägt TuSpo mit 3:0

Jubel: Hombressen/Udenhausen feiert den Torschützen zum 1:0, Oliver Speer (Nummer 2). Am Ende hieß es im Derby gegen Grebenstein 3:0. Foto:  Hofmeister

HOMBRESSEN. Die SG Hombressen/Udenhausen bleibt daheim eine Macht in der Fußball-Gruppenliga. Im prestigeträchtigen Stadtderby setzte sich die Krohne-Elf mit 3:0 (1:0) gegen den Tabellenzweiten TuSpo Grebenstein durch und revanchierte sich damit für die 1:3-Hinspielniederlage. Die Grebensteiner sahen in der Anfangsphase optisch besser aus und spielten schnell nach vorne, Karim Belarbi setzte nach zehn Minuten einen Steilpass von Manuel Frey knapp daneben.

Mit Oliver Speer machte ein Ex-TuSpo-Spieler das wegweisende 1:0 (22.). Denn nun erarbeiteten sich die Vereinigten eine Überlegenheit bis zur Pause mit Torchancen für Christoph Geule (25.), Dominik Lohne (35.) und Speer (37.).

Kurz vor der Pause die große Ausgleichschance für Leon Ungewickel, der frei im Strafraum zum Schuss kam, jedoch zu lange zögerte.

Im zweiten Durchgang kam Grebenstein etwas auf, doch das war nicht so druckvoll wie man es von den Plavcic-Schützlingen gewohnt war. Dies lag aber auch an der Zweikampfstärke der SG-Abwehrspieler, die Frey und Ungewickel gut im Griff hatten. Die Heimelf riss die Partie nach einer Stunde immer mehr an sich, nun folgte Chance auf Chance. Julian Oberenzer (67.) zog nach einem Konter an und allen davon. Sein Querpass kam jedoch nicht bei Lohne an.

Drei Minuten später schon wieder eine Chance für Oberenzer, der nicht zu halten war von der TuSpo-Abwehr. Eine Viertelstunde vor Schluss traf Jonas Krohne den Pfosten. Dann rettete Gästekeeper Florian Pätzold vor Oberenzer im Nachfassen, der größte Teile der 450 Zuschauer forderte dafür lautstark einen Strafstoß. Den gab es später noch.

Doch dazwischen war die beste TuSpo-Chance im zweiten Abschnitt durch einen Kopfball von Anto Kajic und das 2:0 für Hombressen/Udenhausen. Ein klasse Spielzug über Geule zu Oberenzer, ein Pass in die Mitte zu Lohne, der mit all seiner Routine sieben Minuten vor dem Ende die Niederlage für das Plavcic-Team perfekt machte.

Dann wieder Pätzold gegen Oberenzer und diesmal brachte der dritte Torwart des TuSpo den flinken Stürmer zu Fall und bekam dafür nur die Gelbe Karte.

Jonas Krohne trat an und erhöhte auf 3:0 (87.) und verwandelte den Hombresser Sportplatz in ein Freudenhaus.

Von Ralf Heere

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