Zugänge bringen TSV an die Spitze der Kreisliga A – Strammes Programm für Holzhausen

Schöneberg darf jubeln

Torschützenkönig: Jan Rothschild traf bislang 16 mal. Foto: zih/Montage: mnrß

Hofgeismar. Der letzte Spieltag in diesem Jahr in der Fußball-Kreisliga A ist vorbei. Es hagelte wieder Spielabsagen. Zwei Nachholspiele sind bislang noch vor der Winterpause angesetzt: Schöneberg gegen Espenau und Wolfhagen II gegen Diemeltal. Gleich ob und wie gespielt wird, Schöneberg wird als Tabellenführer ins neue Jahr gehen. Wir blicken kurz auf die A-Liga und haben einige Besonderheiten zusammengestellt.

1Der Spitzenreiter. In der vergangenen Saison kämpfte der TSV Schöneberg um den Klassenerhalt. Als Drittletzter hatte er 21 Punkte. Nach 28 Spielen. In dieser Saison hat er 30 Punkte – nach nur zwölf Spielen. Einer der Gründe: Die Neuen, die Anfang der Saison kamen, haben sich gut in die Mannschaft integriert und sind teils Stützen des Teams. Thomas Berschauer kam von Hermannia Kassel, war bei jedem Spiel im Einsatz und schoss sieben Tore. Kevin Graff, der von der SG Weser/Diemel kam, traf bei seinen sechs Einsätzen sechsmal. Neben den beiden neuen Angreifern zeigten auch die beiden Mittelfeldakteure ihre Wichtigkeit fürs Team: Maximilian Schäfer, der vom TuSpo Grebenstein kam und Vitali Hilfer (Hermannia Kassel). Beide waren fast bei jedem Spiel dabei, beide trafen zusammen sieben Mal. Auf das Konto dieser vier Zugänge gehen also 20 der bisher 32 Schöneberger Tore. Außerdem macht sich wohl auch die Arbeit von Trainer Uwe Klinter, der 2015 zum TSV wechselte, langsam bemerkbar.

2 Die Tabellenführer: Nur fünf Mannschaften waren in dieser Saison bislang an der Tabellenspitze: An Deisel, Schönberg und Holzhausen denkt dabei wohl jeder. Nach dem ersten Spieltag standen allerdings punkt- und torgleich Espenau und Immenhausen ganz oben.

3 Die Verfolger: Deisel ist mit 27 Punkten aus zwölf Spielen Zweiter, Schachten/Burguffeln mit einem Spiel und zwei Punkten weniger Dritter. Vor allem Deisel hätte man nach dem achten Platz in der vergangenen Saison nicht so weit oben erwartet, weil sie sich personell nicht groß veränderte. Das ist bei Schachten/Burguffeln ein wenig anders. David Döring beispielsweise ist eine echte Verstärkung. Die Schwäche der SG: Zuhause gibt sie zu viele Punkte ab, unter anderem bei der Niederlage gegen Deisel. Und zum ärgsten Verfolger kann auch noch der aktuell Fünfte, der TSV Holzhausen werden (siehe Punkt 6)

4 Die Aufsteiger: Hombressen/Udenhausen II und Reinhardshagen II kamen von der B- in die A-Liga. Beide dürften auch nächste Saison hier spielen. Die Gruppenliga-Reserve ist Sechster. Die Weser-Vereinigten stehen zwar auf als Zwölfer auf dem drittletzten Platz, doch der Abstand zu Riede und Balhorn II ist enorm.

5 Die Enttäuschungen: Balhorn II und Riede zählen wohl zu den Enttäuschungen der Saison. Balhorn II, das bisher erst drei Punkte holte, war zwar in der vergangenen Saison auch im Abstiegskampf. Allerdings hatte der SV am Ende 20 Zähler. Und Riede? Die waren Tabellenfünfter – und stürzten diese Saison ab.

6 Die Ausfälle: Unbespielbare Plätze sorgten für zahlreiche Spielausfälle. Die Folge: Die Tabelle ist ziemlich schief. Riede und Reinhardshagen II haben 14 Begegnungen absolviert, der TSV Holzhausen erst zehn. Gewinnt der TSV seine Nachholspiele, dann kann der aktuelle Tabellenfünfte mit Spitzenreiter Schöneberg nach Punkten gleichziehen. Er ist also, wieder einmal, ein heißer Anwärter für den Aufstieg. Vorige Saison verpasste er die Relegation um einen Platz. Allerdings werden die Spielausfälle auch ihren Tribut vom TSV fordern: In zwölf Wochen hat er 16 Spiele zu bestreiten – falls Anfang März nicht wieder Spiele ausfallen.

7 Die Torschützen. 4,1 Tore fallen in der A-Liga im Schnitt pro Spiel, das ist ein ganz ordentlicher Wert für die Zuschauer. Mit Abstand am meisten Anteil an den Toren hat Jan Rothschild. Der Diemeltaler traf bislang 16 mal. Auf Platz zwei folgt Deisels Marco Stübener mit zwölf Treffern.

Von Michael Rieß

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