Caldener Frauen kassieren 0:5-Niederlage in Wetzlar

Schon zur Pause war das Spiel verloren

Chance vergegen: Natascha Rudat (recht, hier ihm Spiel gegen Ingolstadt) hatte in der Anfangsphase die Möglichkeit,Calden in Führung zu bringen. Doch in Wetzlar gab es für Jahn nichts zu holen. Foto: Hofmeister

Calden – Nichts zu holen gab es für den Frauenfußball-Regionalligisten TSV Jahn Calden bei der klaren 0:5 (0:4)-Niederlage im Hessenderby beim FSV Hessen Wetzlar. Bereits zur Halbzeit war das Spiel beim Zweitligaabsteiger beim Stand von 0:4 entschieden.

„Meine Mannschaft hat leider nicht das umgesetzt, was sie kann. Sie hat innerhalb weniger Minuten das Spiel in der ersten Halbzeit verloren. Wetzlar hat das mit seinen schnellen Spielerinnen gut gemacht und seine Tore schön herausgespielt“, bemängelte Jahn-Trainer Mario Bock die vielen Ballverluste seiner Elf.

Dabei hatte das Spiel für die Gäste vielversprechend begonnen. Sie bestimmten die Anfangsphase und hatten auch eine gute Chance durch Natascha Rudat, die nach einer Flanke aber den Ball nicht richtig traf (12.). Richtig gefährlich wurde es hinten nach einem Missverständnis, bei dem die Wetzlarer Angreiferin aber über das leere Tor zielte (14.).

Als Ann-Kathrin Kundermann eine gelungene Kombination zum 1:0 abschloss, kippte das Spiel zu Gunsten der Gastgeberinnen. Nur zwei Minuten später lupfte die nach einem Ballverlust im Mittelfeld freigespielte Selina Heinzeroth den Ball über die heraus eilende Saskia Klapp zur 2:0-Führung der Gastgeberinnen. Weitere fünf Minuten später war erneut Kundermann frei vor Klapp und erhöhte auf 3:0. Wieder führte ein Ballverlust zum Gegentor.

Auch das vierte Tor fiel nach dem gleichen Strickmuster. Kundermann war wieder frei vor dem Tor und markierte ihren dritten Treffer zum 4:0-Pausenstand (40.). Kurz vor der Pause hatte noch Sharon Braun eine Großchance, als sie mit einem Kopfball an der großartig reagierenden FSV-Torhüterin scheiterte (45.).

Besser lief es für die Gäste in der zweiten Hälfte. Gleich in der 48. Minute hatte Emma Becker Pech mit einem Lattenschuss. Das Tor fiel aber wieder auf der Gegenseite, als nach einem Flankenlauf über den rechten Flügel Heinzeroth mit ihrem zweiten Tor vollstreckte (72.).

Kurz vor dem Ende wurde noch ein Ball von Johanna Hildebrandt auf der Linie geklärt, was für Bock bezeichnend für das Spiel war: „Heute hätten wir noch drei Stunden spielen können und hätten das Tor nicht getroffen.“

Calden: Klapp - Bock, Tux (85. Brown), Merz, Özdemir - Rudat, Rühmer, Becker (60. Nuhn) - Hildebrandt - Braun, Piebrock (50. Schäfer).    zmw

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