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Schwache Abwehr bringt Niederlage

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Von: Martina Sommerlade

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Zwei Tore: Franziska Chmurski und ihre Mitspielerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen zeigten im Angriff eine ordentliche Leistung. Nicht so in der Abwehr.
Zwei Tore: Franziska Chmurski und ihre Mitspielerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen zeigten im Angriff eine ordentliche Leistung. Nicht so in der Abwehr. © Joachim Hofmeister

Hoof – Die großen Gegner ärgern - aus diesem Vorhaben wurde nichts. Zumindest nicht im ersten Heimspiel der Aufstiegsrunde, das die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen vor heimischem Publikum bestritten.

Hoof - Das ersatzgeschwächte Team von Trainer Chris Ludwig musste sich gegen den Tabellennachbarn HSG Weiterstadt/Braunshardt/Wörfelden mit 26: (10:12 ) geschlagen geben.

Auch wenn der HSG-Coach stets betonte, die Aufstiegsrunde als Sahnehäubchen für eine tolle Hauptrunde zu sehen, ärgerte ihn die Niederlage dennoch. „Mit einem verlorenen Spiel kann man einfach nicht zufrieden sein. Mein Team hat heute auch nicht die Leistung gezeigt, die ich mir gewünscht hätte“, so Ludwig. Dass er mit einem arg vom Verletzungspech und von Cornona-Infektionen gebeutelten Kader in die Partie gehen musste, wollte er denn auch nicht als Entschuldigung für die Niederlage sehen. Vielmehr haderte er mit der Einstellung, die sein Team an den Tag legte. „Man hat an der Körperspannung meiner Spielerinnen gesehen, dass es um nichts mehr geht. Daraus resultierte dann auch eine denkbar schlechte Abwehrleistung.“

Dabei sah es zu Beginn nicht nach einer eindeutigen Angelegenheit für die Gäste aus. Den Zuschauern in der Schauenburghalle in Hoof bot sich im ersten Durchgang eine ausgeglichene Partie. Die Gastgeberinnen gingen durch einen Treffer von Franziska Chmurski in Führing, der Ausgleich der Gäste erfolgte indes postwendend. Beim 3:3 (10.) und 6:6 (18.) erwiesen sich die Gastgeberinnen bis zum 8:8 (24.) als ein Gegner auf Augenhöhe. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnten sich die Gäste indes auf zwei Tore absetzen, die sie bis zum Pausengang halten konnten.

Nach Wiederanpfiff erwischten die Gäste den besseren Start und erhöhten auf 13:10. Dann jedoch ließen vor allem die Treffer von Karolin Happe und Nele Bittdorf die HSG-Fans erneut hoffen. Bis zur 36. Minute kämpften sich die Gastgeberinnen auf 16:16 heran und konnten in der Folgeminute sogar in Führung gehen. „Wir haben es leider nicht geschafft, den Ruck nach vorn zu nutzen und uns auch nicht mannschaftlich gezeigt“, räumte Ludwig ein.

Stattdessen habe man den Gegner mit schwacher Abwehrleistung und vielen technischen Fehlern stark gemacht. „Wir haben die Gäste durch unsere Fehler aufgebaut und zum Tempospiel eingeladen.“ Einer Spielweise, die eigentlich die der Gastgeberinnen ist. Statt dieses zu beherzigen, liefen sie ab der 40. Minute einer ständigen Gästeführung hinterher. Bis zur 47. Minute konnte sich der Sechste auf 24:20 absetzen. Die Aufholjagd der Ludwig-Sieben war nicht von Erfolg gekrönt. „Am Ende gingen uns natürlich auch etwas die Kräfte aus“, so Ludwig, dem nur drei Auswechselspielerinnen zur Verfügung standen. „In den kommenden Trainingseinheiten müssen wir unter anderem noch etwas an der Kondition arbeiten, vor allem sollten wir aber als Team wieder enger zusammenrutschen.“

HSG: Sawyer, Garder, Körner (Tor) - Bittdorf 7, Happe 6, von Dalwig 3, Chmurski 2, Lubach 2, Willer 2, Frankfurth 2, Neurath 1, Schuldes 1.

Spielverlauf: 1:0, 3:3 5:5, 8:8, 8:10, 10:12, 16:16, 17:16, 20:24, 23:29, 23:20, 26:30. (Martina Sommerlade)

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