Spitzenreiter der Bezirksoberliga gastiert beim Vierten Lohfelden/Vollmarshausen

Schweres Spiel für Wesertal

Spitzenteams: Die SHG Hofgeismar/Grebenstein (am Ball Steffen-Ole Georges) hat mit der SVH Kassel einen leichteren Gegner als Spitzenreiter HSG Wesertal (Til Schräder und Linus Freybott, rechts), der beim Tabellenvierten zu Gast ist. Foto: Hofmeister

Hofgeismar – Vor einer kniffeligen Aufgabe steht in der Handball-Bezirksoberliga Spitzenreiter HSG Wesertal, der beim Vierten Lohfelden/Vollmarshausen aufläuft. Konkurrent SHG Hofgeismar/Grebenstein hat da die auf dem Papier deutlich leichtere Aufgabe gegen die SVH Kassel.

Um die Verteidigung des fünften Platzes geht es für die HSG Reinhardswald bei Zwehren/Kassel, während die HSG Ahnatal/Calden gegen Fuldatal/Wolfsanger II dringend Punkte für den Klassenerhalt benötigt.

Duell um Platz fünf

Zwehren/Kassel - Reinhardswald, Samstag, 18 Uhr, Oberzwehren. Nach der überraschenden 32:35-Heimniederlage gegen den Aufsteiger Külte steht für die HSG Reinhardswald das Spiel beim Tabellennachbarn HSG Zwehren/Kassel an. Es ist das Duell des Sechsten gegen den Fünften. Nach dem bisher so guten Saisonverlauf will Reinhardswald seinen fünften Platz beim direkten Konkurrenten verteidigen, der angesichts der Stärke der ersten vier Mannschaften das Optimum bedeuten würde. Für Reinhardswald wird es sehr schwer werden, den knappen 27:24-Hinspielsieg zu wiederholen..

Machbare Hürde

Hofgeismar/Grebenstein - SVH Kassel, Samstag, 19 Uhr, HGS Grebenstein. Die Ausgangsposition ist klar. Für die SHG als Tabellendritter zählt gegen den Zehnten nur ein Sieg. Nach dem überaus deutlichen 39:24-Hinspielsieg warnt SHG-Co-Trainer Udo Traute davor, das Spiel in eigener Halle zu leicht zu nehmen: „Meine Spieler dürfen das Spiel nicht von vorne herein für sich abhaken. Das ist eine junge, spielerisch gut ausgebildete Mannschaft, die nur wenig zu verlieren hat.“ Mit zuletzt zwei Siegen haben sich die Harleshäuser erst einmal ein kleines Polster auf die Abstiegszone verschafft. Sie können daher selbstbewusst und ohne Druck in dieses Spiel gehen. Richtig motiviert sein dürfte Rückraumspieler Lukas Mock sein, der in der Saison 2017/18 für die SHG in der Landesliga gespielt hat. Beim SVH zählt er regelmäßig zu den besten Torschützen.

Hohe Hürde

Lohfelden/Vollmarshausen - Wesertal, Sonntag, 16.30 Uhr, Sporthalle Sensenstein. Vor einer kniffligen Aufgabe steht die HSG Wesertal. Es ist das Spiel des Vierten gegen den Ersten. Die Lohfeldener spielen eine richtig starke Serie und haben sich mit eindrucksvollen zehn Siegen in Serie zu einem ernstzunehmenden Verfolger gemausert. Angesichts von nur sechs Minuspunkten könnte bei einem Sieg gegen den Spitzenreiter aus einem Dreikampf um den Aufstieg in die Landesliga ein Vierkampf werden. Daher müssen sich die Wesertaler auf einen hochmotivierten Gegner einstellen, der sich wesentlich besser als bei der hohen 28:40-Niederlage im Hinspiel präsentieren will. Im Hinblick auf die angestrebte Rückkehr in die Landesliga will sich Wesertal nach den Niederlagen bei den Mitkonkurrenten Hofgeismar/Grebenstein und Korbach keine weitere Auswärtsniederlage leisten. Für den Spitzenreiter spricht die Ausgeglichenheit des Kaders, die sich auch im letzten Spiel deutlich zeigte, als sich jeder Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnte. Dazu dürfte es in der Sporthalle am Sensenstein kein wirkliches Auswärtsspiel sein, zumal wieder mit vielen Fans zu rechnen sein wird.

Zwei Spiele

Ahnatal/Calden - Fuldatal/Wolfsanger II, Sonntag, 17 Uhr, Ahnatal. Es ist ein Spiel mit einer gewissen Brisanz, wenn die HSG Ahnatal/Calden auf die HSG Fuldatal/Wolfsanger II trifft. Nicht nur aufgrund der räumlichen Nähe ist dieses Spiel interessant. Im Hinspiel konnte Ahnatal/Calden bei den damals so gut in die Saison gestarteten Gastgebern überraschend gewinnen. Allerdings legten die Fuldataler erfolgreich Protest ein und erreichten ein Wiederholungsspiel, das nur vier Tage später ausgetragen wird. Ahnatal/Calden braucht als Drittletzter dringend Punkte gegen den Abstieg. Mit der Landesligareserve kommt eine Mannschaft, die einen krassen Formabfall aufweist. Nach 9:1 Punkten folgten 4:18 Punkte. Zwar liegen die Fuldataler noch auf Rang acht, doch sollte der Trend so anhalten, könnte es noch eng werden. So trifft Ahnatal/Calden auf einen einerseits verunsicherten, andererseits aber auch hoch motivierten Gegner.  zmw

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