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Selbstkritisch zurück in die Erfolgsspur

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Von: Ralf Heere

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Fordert mehr Einsatz: Hombressen/Udenhausens Kapitän Lucas Hecker (links).
Fordert mehr Einsatz: Hombressen/Udenhausens Kapitän Lucas Hecker (links). © Raphael Wieloch

Hombressen/Udenhausen – Nach zwei Niederlagen in Folge hat sich die SG Hombressen/Udenhausen am Sonntag (14.30 Uhr) gegen den punktgleichen Tabellennachbarn TSV Heiligenrode Wiedergutmachung auf die Fahnen geschrieben.

Denn so wie zuletzt könne es nicht weitergehen, fordert Spielführer Lucas Hecker. „Einfach mal wieder alles geben und wenn der Nebenmann mal nicht so gut drauf ist, noch eine Schippe drauf legen“, das will Hecker am Sonntag sehen und nimmt sich selbst mit in die Pflicht. Als einer der Anführer auf dem Platz hätte er zuletzt der Mannschaft nicht genug geholfen.

Nun hat die Spielgemeinschaft zuletzt zwei Matchbälle liegen gelassen, um auf den Relegationsplatz zu springen. Doch von einer sofortigen Rückkehr in die Verbandsliga hat im Reinhardswald vor der Saison niemand gesprochen. Trotzdem: Die Chance war da und sie kann auch wieder kommen. Dafür muss die SG sich aber erst einmal gegen einen direkten Konkurrenten durchsetzen. Die Heiligenröder überraschten nicht nur mit dem 3:0-Sieg im Hinspiel, sondern auch im bisherigen Saisonverlauf, findet der 25-jährige Hecker, der Auf- und Abstieg in den letzten Jahren mitgemacht hat.

Eindeutige Vorteile haben die Niestetaler in der Defensive – erst 16 Gegentreffer in 15 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Die SG kassierte bislang satte 35 Gegentoren. Mit 44 Buden hat Hombressen/Udenhausen allerdings elf Tore mehr geschossen als Heiligenrode. Doch die Tormaschine der Lakies-Schützlinge muss erst einmal wieder in Gang kommen. Zwei Spiele ohne Tore von Dominik Lohne aus dem Spiel heraus und schon fehlen die Punkte. Personell sollte die Lage etwas entspannter sein, bis auf die Dauerverletzten sind bei der SG die Einsätze von Patrick Rühl und Adrian Carrier noch fraglich.

Sollte es erneut schief gehen für die Reinhardswaldelf, könnte sie aus der Top-Fünf verdrängt werden – auch von Altkreiskontrahenten. (Ralf Heere)

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