Schweres Auswärtsspiel für Calden/Meimbressen

SG fährt als Schlusslicht zum Spitzenreiter Lichtenau

Schlechte Erinnerung: Im Hinspiel kassierte Calden/Meimbressen, links Fabio Rumpf gegen Lichtenau, hier Alexander Dietz, eine 0:7-Klatsche. Foto: Rieß

Calden – Es geht für die SG Calden/Meimbressen am Sonntag zum Top-Team der Fußball-Gruppenliga. Ab 14.30 Uhr spielen die Vereinigten beim Tabellenführer Lichtenauer FV.

Schon ein Blick auf die Tabelle macht deutlich, was die Caldener in dieser Partie erwartet. Sie gehen als Tabellenletzter in das Duell mit dem Spitzenreiter, der mit 13 Punkten vor der Konkurrenz thront.

Aus dem bitteren 0:7 auf dem Kaiserplatz wissen die Vereinigten zusätzlich, wie stark dieser Gegner ist. Doch es kommt auch auf die Präsentation der Caldener an. Gegenüber des Duells am damaligen vierten Spieltag hat sich das Team der SG zuletzt doch ganz anders dargestellt.

Zwar macht auch Trainer Sven Dopatka keinen Hehl daraus, dass die Ausbeute von wiederum nur zwei Zählern in den vergangenen zwei Partien viel zu wenig war, aber gegen die Verbandsligaabsteiger Grebenstein und Kaufungen nicht verloren zu haben, ist nun auch wiederum nicht ganz so schlecht. Doch beim Aufsteiger in Lichtenau ist nicht unbedingt mit den nächsten Pünktchen zu rechnen. Also kann es sein, dass der Abstand zum rettenden Ufer wieder anwächst.

Aber in dieser Gruppenligasaison ist eine Tendenz nach der Hälfte der Spiele erkennbar und die zeigt, dass es die Mannschaften des zweiten Tabellenabschnitts alle mit dem Abstieg zu tun bekommen können. Der Tabellenneunte (Vellmar II) hat derzeit gerade mal fünf Punkte mehr als die SG.

Für die Pechsträhne bei den Caldenern in dieser Saison sprach wieder das letzte Spiel. Marko Utsch zeigte endlich wieder, dass er in der Gruppenliga den Unterschied ausmachen kann und am Ende musste er schwer verletzt mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ausscheiden. Trainer Dopatka plant bis zur Winterpause nicht mehr mit dem Stürmer. Ein schwerer Verlust für das Schlusslicht. Werden nur die letzten sechs Spiele der Vereinigten betrachtet, sieht das mit zwei Niederlagen gar nicht so schlecht aus wie der Tabellenstand. Doch das alles hilft nichts auf dem Platz am Sonntag, wenn es gegen den personell vor der Saison mächtig aufgerüsteten Aufsteiger aus dem Werra/Meißner-Kreis geht.

Eckbälle, Freistöße, besonders die Standards sind brandgefährlich beim LFV, dass weiß die Dopatka-Elf aus dem Hinspiel - und genau diese Situationen gilt es so gut wie möglich zu vermeiden.

Daheim haben die Lichtenauer noch keinen Punkt abgegeben, Calden/Meimbressen auswärts nur einen geholt, auch das macht nicht viel Mut.  zyh

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