Hombressen/Udenhausen verliert 1:8

SG hat in Hünfeld nichts zu melden

+
Torschütze: Dominik Lohne erzielte das einzige Tor für Hombressen/Udenhausen bei der 1:8-Klatsche beim Hünfelder FV. 

Diese Niederlage muss die SG Hombressen/Udenhausen erst einmal verdauen. 8:1 (2:1) hieß es am Ende für den Hünfelder SV in der Fußball-Verbandsliga im Duell Absteiger gegen Aufsteiger.

Diese Niederlage muss die SG Hombressen/Udenhausen erst einmal verdauen. 8:1 (2:1) hieß es am Ende für den Hünfelder SV in der Fußball-Verbandsliga im Duell Absteiger gegen Aufsteiger.

Doch das Ergebnis täuscht. Die SG war in Osthessen weder chancenlos, noch ergab sie sich ohne Gegenwehr. Mit etwas Glück und mehr Routine hätte sie zur Pause ein 1:1 können, so lag man 1:2 zurück.

„Dies hört sich zwar vielleicht so nach Fußball von früher an, doch wenn unsere junge Mannschaft einfach den letzten Spielzug der Hünfelder in den ersten 45 Minuten mit einem Foul gestoppt hätte, wären wir mit einem gar nicht mal unverdienten Remis in die Pause gekommen“, gab der sportliche Leiter von Hombressen/Udenhausen, Edgar Schmidt, zu Protokoll.

Dann hätte sich der favorisierte Gastgeber wesentlich mehr Gedanken machen müssen, wie er die Elf von Trainer Marco Siemers knackt. Die hatte nämlich taktisch und spielerisch prima mitgehalten in der ersten Halbzeit und das 1:0 von Max Fröhlich aus der 19. Minute ausgeglichen. Es war wie einstudiert in der 27. Minute, Vorarbeit von Nico Siebert auf Dominik Lohne, der zum zweiten Mal in seiner Laufbahn gegen den Hünfelder SV ein Tor erzielte. Diese beiden SG-Akteure kreierten auch noch weitere Torchancen, die jedoch ungenutzt blieben. Dann kam dieser klassische Konter der Heimelf, der das bittere 1:2 gegen die SG einbrachte, wieder war Fröhlich der Torschütze und der wurde dann im zweiten Durchgang zum wahren Alptraum für den Neuling.

Doch zunächst einmal waren es Florian Münkel (50.) und Andre Vogt (65.) erfolgreich. r Schmidt: „Das 3:1 war für uns der Gnadenstoß. Aber in der zweiten Halbzeit war auch ein Klassenunterschied zu erkennen, unsere Spieler kamen gar nicht mehr in die Zweikämpfe rein“. Es folgte die große Gala des Max Fröhlich, der in den ersten vier Spielen des ehemaligen Hessenligisten erst zwei Treffer erzielt hatte. Nun machte er einen sogenannten lupenreinen Hattrick und erhöhte sein Tageskonto, was die Tore betrifft auf fünf. Nur knapp zehn Minuten von der 70. bis 79. benötigte der Stürmer dazu. Somit stand es plötzlich 7:1 und die SG war noch nicht erlöst. Vogt machte sein zweites Tor zum 8:1-Endstand in der 87. Minute. Die Vereinigten rutschten auf den 13. Tabellenplatz ab, Hünfeld hält Kontakt zur Spitze.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.