Hombressen/Udenhausen ist zu Gast beim CSC

SG will sich rehabilitieren

Wiedersehen: Beim Hinspiel musste sich Hombressen/Udenhausen geschlagen geben. Damals verloren Dominik Lohne und seine Elf mit 0:1. Beim Rückspiel am Samstag soll ein Sieg her. Foto: Michl

Hombressen/Udenhausen – Für die SG Hombressen/Udenhausen ist Wiedergutmachung angesagt in der Fußball-Verbandsliga nach der 0:2-Heimniederlage gegen Melsungen.

Am Samstag (14.30 Uhr) sind die Vereinigten beim Kasseler Traditionsklub CSC 03 Kassel zu Gast.

Die große F´rage: Kommt die Trotzreaktion nach der enttäuschenden Nullnummer gegen das bis dahin noch sieglose Schlusslicht aus Melsungen von den Siemers-Schützlingen? Nach einem Zwischenhoch mit drei ungeschlagenen Partien ist die Bilanz aus den letzten drei Begegnungen ernüchternd. Nur ein Punkt wurde geholt. damit versäumte es die SG, sich von den Abstiegsplätzen weiter zu entfernen. Das nachzuholen wird aber sehr schwer für die Elf aus dem Reinhardswald, denn der CSC 03 ist immer mehr auf dem Weg seiner vor der Saison zugedachten Favoritenrolle in der Liga gerecht zu werden. Alleine die letzten Auswärtsresultate der Kasseler mit einem Sieg in Sand und Punktgewinnen in Vellmar und Johannesberg sprechen für die positive Entwicklung der Elf von Trainer Lothar Alexi. Mit 27 Punkten ist sie im gesicherten Mittelfeld angekommen und sieht den achten Platz noch nicht als Ende der Fahnenstange.

Sicher war Hombressen/Udenhausen bei der 0:1-Niederlage im Hinspiel nicht schlechter als der Gegner und genau wie damals gehen die Vereinigten als Außenseiter in die Partie auf dem Jahnsportplatz.

Dies sollte aber zu einer ganz anderen Einstellung bei den SG-Akteuren sorgen wie letzte Woche. Trainer Marco Siemers vermisste zuletzt, dass seine Elf mit vollem Einsatz zu Werke geht. Irgendwie sah es so aus, als hätte die zweiwöchige Spielpause dem Aufsteiger überhaupt nicht gut getan. Er kam gar nicht in den Rhythmus und machte viele Fehler, egal ob vorne oder in der Abwehr.

Dies alles will Siemers in dieser Trainingswoche mit Akribie abstellen und sein Team wieder auf den Level der vorherigen Spiele bringen. Gar nicht gut getan hat den Vereinigten auch der Ausfall von Jonas Krohne gegen Melsungen. Vielleicht nicht so auffällig im Spiel wie beispielsweise Lohne und Siebert, aber dafür ein unheimlicher Stabilisator vor der Abwehr.

Krohne würde dem Tabellenzwölften wieder gut zu Gesicht stehen, denn Kapitän Nils Hofmeyer wird seine Rotsperre absitzen müssen. Den Platz in der Tabelle wird die SG auch nach dieser Partie behalten, doch sie kann nicht nur darauf hoffen, dass die Mannschaften hinter ihr möglichst nicht punkten. Eichenzell und Türkgücü haben jetzt zwei Spiele weniger und können dementsprechend irgendwann zur Siemers-Elf nah aufrücken.  zyh

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