SCHNELLCHECK Hombressen/Udenhausen unterliegt dem CSC mit 0:4

SG zahlt Lehrgeld

Gehalten: CSC-Torwart Lukas Rudolph kommt vor Lennart Carrier von der SG Hombressen an den Ball. Dahinter Kevin Seeger.
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Gehalten: CSC-Torwart Lukas Rudolph kommt vor Lennart Carrier von der SG Hombressen an den Ball. Dahinter Kevin Seeger.

Mit einer klaren 0:4 (0:0)-Heimniederlage endete das erste Heimspiel des Fußball-Verbandsligisten SG Hombressen/Udenhausen gegen den CSC 03 Kassel. Nach zwei Niederlagen steht sie nun auf dem letzten Platz.

Hombressen – Das Spiel im Schnellcheck:

Was war der Knackpunkt des Spiels?

Sicherlich wäre das Spiel deutlich enger gewesem, wenn die Anfangsminuten der zweiten Halbzeit besser für die Gastgeber gelaufen wären. Gleich in der 46. Minute hatte der eingewechselte Julian Oberenzer die Chance zur Führung, als er nur das Außennetzt traf. Praktisch im Gegenzug faustete Christoph Möller eine Flanke nach vorne. Das war aber nicht weit genug, denn Pavo Susilovic nahm den Ball etwa 20 Meter vor dem Tor per Dropkick und traf zum 0:1 halbhoch in die rechte Ecke (48.).

Hatten die Gastgeber danach noch eine Chance?

Nicht wirklich. Hinten geriet das Gästetor nicht ernsthaft in Gefahr und vorne nutzten die 03er ihre Chancen. In etwa ähnlich wie das erste Tor fiel das zweite Tor der Gäste. Eine zu kurze Abwehr nahm Enis Salkovic an der Strafraumgrenze auf und traf flach in die rechte Ecke zum 0:2 (57.).          Aus einer eigenen Ecke heraus fiel das dritte Gegentor. Der weite Ball kam in den Strafraum der Gastgeber, wo Maximilian Werner Maximilian Igel austanzte und zum 0:3 einschoss (72.). Der letzte Treffer fiel nach einer auf den langen Pfosten geschlagenen Ecke. Von dort köpfte Jan Iksal in die Mitte, wo Mario Wolf aus kurzer Distanz einköpfte (84.). Danach verhinderte Möller mit einer Fußabwehr gegen Werner und mit einer sehenswerten Parade gegen einen 18-Meter-Schuss von Iksal eine noch höhere Niederlage (88., 90.) für die Gastgeber

Wie verlief die erste Hälfte?

Diese verlief nicht nur wegen der fehlenden Tore deutlich ereignisärmer. Zwei Möglichkeiten hatten die Gastgeber, als Nils Hofmeyer und Nico Siebert jeweils das Tor verfehlten. Eindeutig mehr vom Spiel hatten aber die Rothosen, denen aber gegen die aufmerksame SG-Defensive bis auf ein Abseitstor nichts Zwingendes gelang.

Wie spielte der CSC?

Konsequent und zielstrebig. Wenn Pässe der SG nicht wirklich zentimetergenau zum Mann kamen, wurde der Balle von den Gästen abgefangen. Sie setzten so die SG permanent unter Druck. Dass sie in der ersten Halbzeit nicht schon in Rückstand geriet, hat sie einer soliden Abwehrleistung zu verdanken.

Spielte die SG wie ein Schlusslicht?

Nein. Sie ließ sowohl im Angriff als auch in der Abwehr erkennen, dass sie nicht zu den schlechtesten Mannschaften der Liga zählt. Und dass es gegen den CSC schwer werden wird, war ja schon vor dem Anpfiff Akteuren und Zuschauern klar.

Was sagte SG-Trainer Marco Siemers zum Spiel?

„Knackpunkt des Spiels war das frühe Gegentor nach der Pause. Danach wurde es gegen die routinierten Gäste noch schwerer. Aus diesen Spielen müssen wir möglichst schnell lernen“, war sein Kommentar nach dem Abpfiff

(Michael Wepler)

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