FRAGEN UND ANTWORTEN zum Duell der Gruppenliga-Aufsteiger

Reinhardshagen steht unter Zugzwang

Fordert mindestens einen Punkt: Reinhardshagens Dominik Munk zählt zu den beständigsten Spielern im Kader der SG.
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Fordert mindestens einen Punkt: Reinhardshagens Dominik Munk zählt zu den beständigsten Spielern im Kader der SG.

Duell der Aufsteiger in der Fußball-Gruppenliga auf der Mittelpunkt-Sportanlage am Sonntag (15 Uhr) in Veckerhagen zwischen der SG Reinhardshagen und dem FSV Bergshausen.

Reinhardshagen – Dazu die wichtigsten Fragen und Antworten.

Wie liefen die letzten Partien beider Mannschaften?

Da kann sich die Bilanz des FSV Bergshausen mehr sehen lassen. Von den letzten drei Spielen konnten zwei gewonnen werden. Nach der Niederlage in Wolfhagen will die Elf des Ex-Wolfhagers Michael Briehl an diese Erfolgsserie wieder anknüpfen, sie brennt auf Wiedergutmachung an der Weser.

Die SG Reinhardshagen macht die erste Talsohle durch, nach drei Unentschieden gab es zuletzt zwei Niederlagen und nun besteht schon die Gefahr den Anschluss an die Mittelfeldplätze zu verlieren. Der FSV ist da mit neun Zählern in der komfortableren Situation.

Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Aufsteigern?

Die sind tatsächlich kaum zu finden. Bei den Neuzugängen der Bergshäuser sind Spieler von BC Sport, CSC 03, VfL Kassel oder Rothwesten dabei. Der FSV wurde vor der Saison als Geheimfavorit gehandelt. In Reinhardshagen hat sich bisher nur Mario Ivandic mit fünf Einsätzen einen Stammplatz erkämpft.

Auch beim besten Torjäger ist die SG knapp unterlegen. Andre Paar knipste drei Mal, der beste FSV-Schütze Tjarde Bandowski schon vier Mal. Aber Reinhardshagen brauchte nicht so viele Jahre zur Rückkehr in die Gruppenliga wie der Gegner. Die Fuldabrücker waren zehn Jahre verschwunden, die SG vor sieben Jahre schon mal in dieser Klasse.

Warum konnte Reinhardshagen noch nicht gewinnen?

Fast kommt die Annahme der Punktgewinn gegen Wolfhagen war kein Segen, sondern ein Fluch, weil die Vereinigten da so viel Glück hatte, dass es für die letzten beiden Partien aufgebraucht war. Zuletzt gab es zwei ganz schlechte erste Halbzeiten. Die SG-Spieler müssen von Beginn an präsent sein, wie sich das in einem Heimspiel gehört. Wenn sie zu viele individuelle Fehler machen, werden sie erneut nicht dreifach punkten. Da nützt es nichts, dass sie fast immer für ein Tor gut sind.

Was sagt Dominik Munk?

Der 25-jährige Mittelfeldspieler ist der derzeit beständigste im Kader von Reinhardshagen und hat nach Routinier Tim Streicher die meisten Spiele für die SG auf dem Buckel. Er weiß sehr gut, dass bei den Weservereinigten viel über die mannschaftliche Geschlossenheit geht und der Zusammenhalt sei trotz der Misserfolge gut und dies bleibe auch so. Mit seiner Meinung will er nicht hinter dem Berg halten, dass die SG spielerisch vielleicht zu schwach für diese Liga sei. Am Sonntag gelt es jedenfalls alles zu geben. Auch wenn der Gegner auf dem Papier besser besetzt sei, müsse mindestens ein Zähler an der Weser bleiben.  zyh

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