Hofgeismar/Grebenstein empfängt Fuldatal/Wolgsanger

SHG muss im Kellerduell punkten

Zupacken: Eine gute Arbeit in der der Defensive, wie hier gegen Wesertals Safa Al Sabsabi müssen Vanessa Klapp (hinten) und Deborah Kleppe abliefern, um der SHG zu Punkten im Heimspiel gegen Fuldatal zu verhelfen. Foto: Rieß

Hofgeismar – Interessante und richtungsweisende Spiele stehen für die heimischen Frauenhandball-Bezirksoberligisten an. Die HSG Reinhardswald will nach ihrem Höhenflug nun auch beim Spitzenreiter Waldau bestehen.

Ihren Mittelfeldplatz festigen will die HSG Wesertal II gegen die TSG Wilhelmshöhe. Dagegen geht es für die SHG Hofgeismar/Grebenstein gegen Fuldatal/Wolfsanger um Punkte für den Klassenerhalt.

Hofgeismar/Grebenstein - Fuldatal/Wolfsanger, Samstag, 15 Uhr, HGS Grebenstein. Das Spiel der SHG Hofgeismar/Grebenstein gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger ist ein absolutes Schlüsselspiel für die Gastgeberinnen, die gegen das Tabellenschlusslicht endlich ihre Negativserie von acht Niederlagen beenden wollen. In der Tabelle ist die SHG auf Platz zehn abgerutscht und hat sechs Punkte Vorsprung auf den letzten und nur zwei Punkte auf den vorletzten Platz. Bei einem Sieg würde sich die SHG zumindest vom letzten Platz absetzen. Die bisherige Punktausbeute und das Torverhältnis sprechen für die Gastgeberinnen, die in der Vorwoche gegen Bad Wildungens Zweite mit 25:29 verloren.

Gerade in der Defensive hat die SHG klare Vorteile, hat aber im Spiel nach vorne ihre Probleme, denn selbst Fuldatal/Wolfsanger konnte sieben Tore mehr erzielen. Um den knappen 19:18-Erfolg aus dem Hinspiel zu wiederholen, gilt es nach den vielen Niederlagen die Nerven zu behalten und vorne die sich bietenden Chancen besser zu nutzen.

Waldau - Reinhardswald, Samstag, 15.30 Uhr, Offene Schule Waldau. Sturmtief Sabine bescherte der HSG Reinhardswald ein freies Handballwochenende. Nun wollen die Reinhardswälderinnen an ihre zuletzt starken Leistungen anknüpfen und die Sporthalle Waldau stürmen. Natürlich wird das ein sehr schweres Unterfangen, denn der Landesligaabsteiger steht drei Punkte vor dem Zweiten HSG Baunatal und sechs Punkte vor dem Dritten Heiligenrode bei einem Spiel Vorsprung an erster Stelle. Bereits das Hinspiel in Trendelburg konnte Waldau mit 33:29 für sich entscheiden.

Für die HSG spricht, dass sie nur wenig zu verlieren, aber viel zu gewinnen hat. Dazu kommt eine imposante Serie von 17:1 Punkten nach dem Hinspiel gegen den Tuspo. Das ist ein Punkt mehr als der Spitzenreiter in seinen letzten neun Spielen geholt hat. Auch in den Spielen in Baunatal und zu Hause gegen Heiligenrode hat die HSG unterstrichen, dass sie auch mit den Topteams der Liga mithalten kann. Diese Leistungen zeigen, dass sich der Tabellenfünfte auch vor dem kommenden Gegner nicht verstecken muss.

Wesertal II - Wilhelmshöhe, Sonntag, 15 Uhr, Oedelsheim. Wieder gegen einen Tabellennachbarn muss die HSG Wesertal II spielen. Nach der klaren 20:27-Niederlage beim Siebten Zwehren/Kassel steht nun das Spiel gegen den Neunten TSG Wilhelmshöhe an. Drei Punkte beträgt der Vorsprung auf die TSG und fünf Punkte sind es auf den Vorletzten Ederbergland. Bei einem Sieg könnten sich die Wesertalerinnen noch weiter vom Tabellenende absetzen. Zuletzt konnten sie ihre Heimspiele gegen die hinter ihnen liegenden Mannschaften Hofgeismar/Grebenstein und Fuldatal/Wolfsanger gewinnen. Gegen Wilhelmshöhe, das zuletzt im Stadtderby gegen Spitzenreiter Waldau chancenlos war, soll ein weiterer Sieg folgen. Der klare 27:15-Hinspielsieg soll aber nicht dazu verleiten, die Aufgabe zu leicht zu nehmen.  

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