1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport
  4. Sport Hofgeismar/Wolfhagen

Siebert-Grüneberg verschießt Elfmeter

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Michael Wepler

Kommentare

Hatte die Chance zum Ausgleich: Nico Siebert (rechts), hier im Zweikampf mit dem Oberelsunger Steffen May, verschoss einen Foulelfmeter.
Hatte die Chance zum Ausgleich: Nico Siebert (rechts), hier im Zweikampf mit dem Oberelsunger Steffen May, verschoss einen Foulelfmeter. © Joachim Hofmeister

Der äußere Rahmen stimmte für die gastgebende TSV Immenhausen im Kreispokal-Halbfinale gegen den FC Oberelsungen.

Immenhausen - Bei sonnigem Wetter fanden 230 Zuschauer am Karsamstag den Weg in das Bernhardt-Vocke-Stadion. Diese sahen im Duell der Kreisoberligisten eine 0:1 (0:1)-Niederlage der Immenhäuser.

Das entscheidende Tor erzielte dabei Hendrik Fenner in der 21. Spielminute. „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“, jubelten die FCO-Anhänger nach dem Abpfiff. Vom Berliner Olympiastadion sind sie allerdings noch weit entfernt, aber immerhin treffen sie im Finale auf den Verbandsligisten FSV Dörnberg, worauf sich Trainer Timo Markowski besonders freut: „Gegen Dörnberg zu spielen, ist eine tolle Sache. Da werden viele Zuschauer kommen.“ Für TSV-Trainer Pascal Krauss war es eine etwas unglückliche Niederlage: „Oberelsungen hat im Gegensatz zu uns eine seiner wenigen Chancen genutzt. Auf dem Platz war es schwer, vernünftig zu kombinieren.“

Nach einer ereignisarmen Anfangsphase sorgte Philipp Biberstedt mit seinem 20-Meter-Schuss, den TSV-Torhüter Nico Templin zur Ecke abwehren konnte (20.), für Gefahr. Die von links hereingetretene Ecke führte schließlich zum entscheidenden Tor, als Fenner hochstieg und zum 0:1 einköpfte.

Für die Gastgeber hatte Gian-Luca Caracciolo die erste Möglichkeit, als sein Schuss von der Strafraumgrenze vom FCO-Torhüter Justin Bartling abgewehrt wurde (29.). Weitere Chancen der Grün-Weißen vor der Pause hatten Denis Leinweber mit einem Kopfball und Caracciolo (36., 38.). Unmittelbar vor der Pause hatte Noredin Kouay, als er nach einem langen Ball am Torhüter vorbeikam, aber danach an einem Abwehrbein der Gastgeber hängen blieb. Nach dem Seitenwechsel hatte Kouay aus einer Abseitsposition heraus die nächste Möglichkeit (55.). Nur zwei Minuten später kam Caracciolo auf der linken Strafraumecke gegen den Torhüter zu Fall. Den Foulelfmeter setzte jedoch Nico Siebert-Grüneberg über das Tor. Die letzte Chance hatte der eingewechselte Routinier Henric Radanovic, der über das Tor köpfte (82.). (Michael Wepler)

Auch interessant

Kommentare