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Sieg hätte höher ausfallen können

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Von: Reinhard Michl

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Überzahl: Die Wolfhager Pascal Deiß (links) und Mehmed Kaan Arlier stören den Brunslarer Fabian Tippel.
Überzahl: Die Wolfhager Pascal Deiß (links) und Mehmed Kaan Arlier stören den Brunslarer Fabian Tippel. © Reinhard Michl

Wolfhagen – Der FSV Wolfhagen bleibt in der Fußball-Gruppenliga, Gruppe eins, das Maß aller Dinge. Die ungeschlagen an der Tabellenspitze postierten „Wölfe“ von Trainer Valentin Plavcic ließen an der heimischen Liemecke vor 200 Zuschauern auch gegen die SG Brunslar/Wolfershausen nichts anbrennen, verließen nach dem Schlusspfiff als 3:0 (2:0)-Sieger den Platz.

„Unser Sieg ist hochverdient. Der Gegner stand hinten gut, hat uns schon etwas das Leben schwer gemacht, wobei wir es aber mehrfach versäumt haben, unser Torkonto weiter aufzustocken“, sagte Plavcic.

Sein Gegenüber Daniel Döring widersprach ihm nicht. „Ich bin mit dem Ergebnis und der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Wir haben uns nicht als offenes Scheunentor präsentiert, immer versucht, dagegenzuhalten.“

Die Wolfhager legten los wie die Feuerwehr, hätten durch Tjarde Bandowski (2.) sowie Timo Wiegand (3,) schon früh vorlegen können. Dann eine Schrecksekunde in den Reihen der Hausherren. Bei einem Luftkampf zog sich Levin Salzmann eine Platzwunde zu, die im Krankenhaus genäht werden musste. Nach der Partie war er aber schon wieder bei seinen Kameraden, um mit ihnen zu feiern.

Wolfhagen behielt den Vorwärtsgang eingelegt, ließ durch Tjarde Bandowski und Timo Wiegand im Sekundentakt erneut zwei so genannte totsichere Dinger liegen. Eine Minute später dann der längst überfällige Führungstreffer der „Wölfe“ durch Tjarde Bandowski (24.). Davon hatten sich die Gäste noch nicht erholt, da klingelte es erneut in ihrem Kasten. Robert Garwardt war von den Beinen geholt worden, mit dem fälligen „Elfer“ ließ Tjarde Bandowski (28.) Keeper Clas Beuscher keine Abwehrchance: 2:0. Danach hätten die „Wölfe“ mehrfach den Sack zumachen können. Den einzigen nennenswerten SG-Torschuss, ein 25-Meter-Freistoß, fand FSV-Torwart Sebastian Schmidt auf dem Posten.

Nach dem Seitenwechsel gleich wieder ein Hauch einer Gästechance, das war es dann aber. Wolfhagen hatte das Spiel und den Gegner jederzeit sicher im Griff, fand in der vielbeinigen Abwehr der Vereinigten aber einfach die zum Erfolg nötige Lücke oder verzweifelte wie Timo Wiegand im Dreierpack an Schlussmann Clas Beuscher. Der sich dann aber zum dritten Mal geschlagen geben musste. Tjarde Bandowski (86.) hatte sich in Slalommanier durchgetankt und keine Mühe, seine dritte Bude zu knipsen. (Reinhard Michl)

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