SG Hombressen/Udenhausen in Lichtenau auf verlorenem Posten

Siemers-Elf verliert 2:5

Umstrittenes Handspiel: Steffen Lüdicke (links) von der SG Hombressen/Udenhausen sprang in Lichtenau der Ball an die Hand. Der Schiri erkannte auf Elfmeter. Unser Archivbild stammt vom vorigen Jahr aus dem Spiel gegen Türkgücü.
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Umstrittenes Handspiel: Steffen Lüdicke (links) von der SG Hombressen/Udenhausen sprang in Lichtenau der Ball an die Hand. Der Schiri erkannte auf Elfmeter. Unser Archivbild stammt vom vorigen Jahr aus dem Spiel gegen Türkgücü.

Dritte Niederlage im vierten Saisonspiel für Fußball-Verbandsligist SG Hombressen/Udenhausen. Beim Neuling Lichtenauer FV 1919 gab es eine 2:5 (1:3)-Niederlage.

Lichtenau - Dabei begann es so hoffnungsvoll für die Vereinigten aus Hombressen und Udenhausen, die wie beim ersten Saisonspiel den Führungstreffer erzielten. Kevin Seeger konnte sich nach drei Minuten aus dem Mittelfeld durchsetzen und seinen Pass verwertete Dominik Lohne zum 0:1. Doch es war in der folgenden Zeit wie in den Spielen zuvor. Die Vereinigten gerieten unter Druck, der Gegner aus Lichtenau brachte natürlich auch kaum weniger Qualität auf den Platz als zuletzt CSC 03 Kassel. Dennoch bemängelte SG-Trainer Marco Siemers, dass seine Elf nicht konsequent in den Zweikämpfen sei. Die Gegentreffer mussten hier nicht zwangsläufig fallen. Vor dem 1:1 vom Ex-Sander Pascal Itter wurde Marius Jung nicht energisch genug an der Flanke über Außen gehindert, in der Mitte ist Itter ein Strafrumstürmer, der nicht viele Torchancen braucht für einen Treffer.

Das 2:1 für die Gastgeber musste aus Sicht der SG nicht fallen. Zwar bekam Steffen Lüdicke den Schuss von Dennis Salioski an die Hand, doch er ging nicht aktiv zum Ball, sondern wurde angeschossen, auch an der Heinrichstrasse wurde ein weiteres Kapitel in den Diskussionen um Handspiel oder nicht geschrieben. Dadah Gadea Baringo war es egal, er traf zum 2:1 vom Elfmeterpunkt nach einer halben Stunde. Dieses Ergebnis hätte Optionen offengelassen für die Siemers-Elf, doch die kassierte fast mit dem Pausenpfiff den dritten Gegentreffer. Pascal Itters zweites Tor.

„Das haben wir nicht weggesteckt“, berichtete SG-Trainer Marco Siemers.

Der musste in der zweiten Halbzeit noch zwei weitere Gegentreffer für seine Mannschaft mit ansehen von Alexander Cucu (53.) und Marius Jung (79.), die auf 5:1 stellten und damit natürlich alles entschieden war. Das 1:4 wieder unglücklich aus Sicht der Gäste, abgefälschter Schuss, Torhüter Alexander Seeger war in die andere Ecke unterwegs. Maximilan Igel gelang eine Ergebniskorrektur in der letzten Spielminute.

(Ralf Heere)

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