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Späte Tore in Reichensachen

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Von: Reinhard Michl

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Pechvogel: Der Zierenberger Florian Schäfer (rechts) ließ in Reichensachsen den möglichen Führungstreffer liegen. Am Ende stand eine 0:2-Niederlage zu Buche. ARCHIV
Pechvogel: Der Zierenberger Florian Schäfer (rechts) ließ in Reichensachsen den möglichen Führungstreffer liegen. Am Ende stand eine 0:2-Niederlage zu Buche. ARCHIV © Reinhard Michl/Archiv

Am letzten Spieltag der Fußball-Gruppenliga vor Beginn der Winterpause musste der TSV Zierenberg die weite Heimreise aus dem Eschweger Land mit leeren Händen antreten.

Reichensachsen - Die Warmetaler von Trainer Daniel Schmidt mussten sich beim SV Reichensachsen mit 0:2 (0:0) geschlagen geben.

„Reichensachsen war über weite Strecken klar spielbestimmend und hat sich den Dreier redlich verdient“, sagte Zierenbergs Fußball-Chef Volker Klapp. Er machte aber auch kein Hehl daraus, „dass für uns im ersten Spielabschnitt schon etwas Zählbares möglich war.“

Obwohl die Platzherren von Coach Rafal Klajnszmit von Beginn an mit Vollgas den Vorwärtsgang eingelegt hatten, dabei einmal Pech mit einem Pfostenknaller hatten, ansonsten sich aber im TSV-Defensivblock die Zähne ausbissen, beziehungsweise mehrfach an Schlussmann Patrick Dürrbaumk verzweifelten, hätten mit kluger Kontertaktik Florian Schäfer sowie Jamil Hartwig den Spieß umdrehen können. Beide ließen jedoch eine so genannte Hundertprozentige sträflich liegen. So etwas wird im Fußball bekanntlich bestraft.

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Hausherren das Spiel und den Gegner, der verletzungsbedingt ohne Torjäger Fabio Ohms sowie Shaban Mustafa antreten musste, immer im Griff. Der mehrfach mögliche krönende Abschluss wollte der Klajnszmit-Elf aber nicht zunächst gelingen. Klapp: „Unsere Abwehr hat lange sehr gute Arbeit geleistet.“

Bis acht Minuten vor Ende der regulären Spielzeit. Da gab SV-Kapitän Tonic Binnenberg (82.) Dürrbaum zum ersten Mal das Nachsehen. Fünf Minuten später machte Binnenberg (87.) dann den Deckel endgültig drauf.  (Reinhard Michl)

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