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Später Strafstoß bringt Entscheidung

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Von: Ralf Heere

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Vereint: Hombressen/Udenhausens Lucas Hecker und Adrian Carrier (links) bedrängen Torwart Markus Frank.
Vereint: Hombressen/Udenhausens Lucas Hecker und Adrian Carrier (links) bedrängen Torwart Markus Frank. © Ralf Heere

Hombressen – Es geht doch: Die SG Hombressen/Udenhausen kann doch gegen Konkurrenten im vorderen Tabellendrittel gewinnen und zeigte dies beim 2:1 (1:0)-Erfolg gegen den Tabellenfünften TSV Heiligenrode.

Dies war eine positive Erkenntnis der Partie für SG-Trainer Carsten Lakies, der nach einem Pfostenschuss in der Nachspielzeit anmerkte, dass seine Mannschaft doch gar nicht Unentschieden spielen könne. Und so kam es dann tatsächlich auch nicht, weil in der dritten Minute der Overtime Christoph Geule im Strafraum gefoult wurde und der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt zeigte.

Für Lakies ein berechtigter Strafstoß, für die Heiligenröder Fans, die ihre Mannschaft lautstark unterstützten, eine Fehlentscheidung und quasi ein Geschenk an die Gastgeber. Dominik Lohne zeigte jedenfalls keine Nerven bei der letzten Aktion und ließ TSV-Schlussmann Markus Frank keine Chance – 2:1 und Schluss.

Richtig gut war die erste Halbzeit der Reinhardswaldelf, die zuletzt ja einiges einstecken musste. Der Führungstreffer von Tom Marschatz beispielsweise, der nach einem klugen Pass von Jonas Hampe ein starkes Solo hinlegte. Dann noch ein Tor von Dominik Lohne, das jedoch wegen Abseitsstellung keine Anerkennung fand und eine Rettungstat von Tim Pommer auf der Torlinie – dieser Abschluss von Hampe hätte ruhig noch etwas mehr Wumms haben können. Außerdem noch eine Chance für Nils Hofmeyer.

So war aber für die zweite Halbzeit noch mehr drin für die Niestetaler. Lakies hatte in der Pausenansprache vor den Standards der Gäste gewarnt, die dann mit zwei großgewachsenen Akteuren ins Sturmzentrum gingen. Auf diesem Weg fiel der Ausgleich. Eine Freistoßflanke von Lars Ruth verwertete Philipp Henkel per Kopf zum 1:1 (50.).

Mit der Überlegenheit der Spielgemeinschaft war es dahin und der Spielfluss war insgesamt, auch durch viele kleine Fouls, kaum noch vorhanden. In die Kategorie grobes Foul gehört dann das rüde Einsteigen von Ruth gegen Steffen Lüdicke fünf Minuten vor dem Ende, das mit einer Roten Karte geahndet wurde.

Trotzdem war Heiligenrode dem Punktgewinn ziemlich nah – hätte es da nicht diese Nachspielzeit gegeben. Doch die hatte ihre Berechtigung, weil es viele Unterbrechungen gab wegen verbalen Auseinandersetzungen. (Ralf Heere)

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