Wesertal II tritt bei Reinhardswald an

Spannung beim Derby, Hoffnung bei der SHG

Bereit für das Derby ist Reinhardswald, hier Anne Krause. Der Tabellendritte empfängt mit Wesertal II einen starken Gegner, der derzeit auf Platz fünf rangiert. Foto: Rieß

Hofgeismar – Kann die HSG Wesertal II ihren derzeitigen Lauf in der Frauenhandball-Bezirksoberliga auch beim Nachbarn HSG Reinhardswald fortsetzen und kann die SHG Hofgeismar/Grebenstein nach ihrem Erfolg in der Vorwoche bei der TSG Wilhelmshöhe für eine Überraschung sorgen?

Das sind die Fragen vor den Spielen der drei heimischen Vertreter für den kommenden Wochenendspieltag.

Reinhardswald - Wesertal II, Sonntag, 15 Uhr, Trendelburg. Richtig interessant kann das Spiel zwischen der HSG Reinhardswald und der HSG Wesertal II werden. Das liegt nicht nur am Derbycharakter und weil mit Kira Köster eine Reinhardswalderin im Sommer an die Weser gewechselt ist und während der Saison Annika Seitz den umgekehrten Weg von der Weser an die Diemel gegangen ist.

In der Tabelle ist es das Duell des Dritten gegen den Fünften. Während die Reinhardswalderinnen in der Vorwoche beim Zweiten Eintracht Baunatal nach einer etwas verschlafenen ersten Halbzeit glatt mit 20:27 unterlagen, unterstrichen die Wesertalerinnen ihre gute Form, indem sie auch gegen den Vierten SVH Kassel einen souveränen 28:21-Sieg feierten. Die jungen Spielerinnen der Landesligareserve finden sich immer besser in der Liga zurecht und rechnen sich auch in Trendelburg etwas aus. So dürfte es im Rückspiel vielleicht noch spannender zugehen, als beim Reinhardswälder 23:20-Sieg aus dem Hinspiel.

Wilhelmshöhe - Hofgeismar/Grebenstein, Sonntag, 16 Uhr. Gestärkt geht die SHG Hofgeismar/Grebenstein nach dem 24:21-Heimerfolg im letzten Spiel gegen den Tuspo Waldau II in ihr Spiel bei der TSG Wilhelmshöhe. Die lange Sieglos-Serie ist endlich vorbei und die Chance auf den Klassenerhalt ist realistisch, sollte nur eine Mannschaft absteigen. Trotz des Sieges geht die SHG jedoch als Außenseiter ins Spiel beim Tabellenachten, der sich in der Vorwoche mit der 14:20-Niederlage beim Spitzenreiter Lohfelden/Vollmarshausen achtbar aus der Affäre zog und das Hinspiel bei der SHG klar mit 17:11 für sich entschied. Dennoch ist der erste Sieg der SHG kein Zufall. Sie hat in den letzten anderthalb Jahren Fortschritte gemacht und ist auch bei der TSG nicht chancenlos.  zmw

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