Quartett von Hombressen/Udenhausen trugt einst Vellmarer Trikot

Spiel gegen den Ex-Klub

Hombressen – Am Samstag um 15.30 Uhr steht in Hombressen das nächste Heimspiel für die SG Hombressen/Udenhausen in der Fußball-Verbandsliga an. Mit dem OSC Vellmar kommt ein ehemaliges Schwergewicht im nordhessischen Fußball in den Reinhardswald.

Wir haben einige Fragen und Antworten zu diesem besonderen Spiel zusammengestellt.

Wie ist denn die Ausgangslage vor der Partie?

Hombressen/Udenhausen geht nur mit zwei Punkten hinter dem OSC, der Zehnter ist, in die Partie. Der Aufsteiger könnte sich also etwas von unten absetzen. Für die Vellmarer scheint nach fast einem Drittel der Saison der Zug in Richtung Rückkehr in die Hessenliga fast schon abgefahren zu sein bei zehn Punkten Rückstand auf die Spitzengruppe, zunächst einmal geht es für die Elf von Trainer Jörg Müller darum, nicht noch weiter abzurutschen. Trotzdem ist Vellmar für Dominik Lohne der Favorit in diesem Spiel und Sportchef Edgar Schmidt wäre mit einem Unentschieden schon zufrieden.

Hätte Dominik Lohne gedacht, als er vom OSC Vellmar aus der Hessenliga zu Hombressen/Udenhausen in die Kreisoberliga ging, dass er noch mal gegen seine ehemalige Mannschaft spielt?

Darauf antwortet der Co-Trainer: „Ehrlich gesagt: Nein“. Lohne wusste zwar, dass in der jungen Mannschaft der Vereinigten viel Potenzial steckt, doch dass er seinen Ex-Klub, der damals drei Ligen höher spielte, überhaupt und nun relativ schnell wieder sieht, hätte der 29-Jährige nicht gedacht. Zumal der OSC über viele Jahre eine gute Rolle in der Hessenliga spielte und 2014 Vizemeister wurde, da ist die SG in die Kreisliga A abgestiegen. Das Udenhäuser Eigengewächs hat immer noch eine Beziehung zu Vellmar, denn er wohnt dort.

Wer hat denn noch alles eine OSC-Vergangenheit?

Da gibt es noch einige in den Reihen der SG. Allen voran Trainer Marco Siemers, der, genau wie Lohne, schon höherklassig für die Vellmarer die Fußballschuhe schnürte. Mit Jonas Krohne, Justin Schmidt und Oliver Speer waren drei weitere Akteure der Vereinigten beim OSC in der Jugend tätig.

Wer sind die heutigen Leistungsträger beim Gegner?

Fünf Spieler beim OSC kennt Lohne noch aus seiner aktiven Zeit im Kasseler Nachbarort und hat auch noch regelmäßigen Kontakt zu einigen. Herausragend ist bisher Stürmer Serkan Aytemür mit elf Saisontoren (zwei mehr als Lohne von der SG). Spielführer ist der Ex-Grebensteiner Dennis Schanze. Im Mittelfeld zieht Egli Miloshaj die Fäden und mit Janik Ziegler war ein Spieler in allen zehn Spielen dabei, der seine Wurzeln in Reinhardshagen hat.

Wie liefen die bisherigen Heimspiele der SG?

Da kann man nur sagen „erfolgreich“. Bisher zwei deutliche Siege gegen die Mitaufsteiger Türkgücü Kassel und SG Ehrenberg und ein Überraschungscoup gegen Weidenhausen. Die knappen Niederlage gegen CSC 03 und den SSV Sand sollten auch nicht nur als Misserfolge abgestempelt werden, daheim ist die SG bisher im Soll.  zyh

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