VERBANDSLIGA Nach negativem Coronatest hofft SG auf positives Spielergebnis

Spiel in Udenhausen findet statt

Offensivstärke gefragt: Hombressen/Udenhausen, hier Lennart Carrier im Spiel gegen den CSC, muss gegen Aufsteiger Gudensberg punkten, um nicht den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren.
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Offensivstärke gefragt: Hombressen/Udenhausen, hier Lennart Carrier im Spiel gegen den CSC, muss gegen Aufsteiger Gudensberg punkten, um nicht den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren.

Lange mussten sie bei der SG Hombressen/Udenhausen warten, bis sie wussten ob sie am Sonntag um 15.30 Uhr (in Udenhausen) gegen die FSG Gudensberg spielen dürfen. Wegen eines Corona-Verdachtsfalls wurde, wie berichtet das Spiel gegen Sand abgesagt. Gestern Nachmittag kam die Nachricht: Der Verdachtsfall bestätigte sich nicht.

Udenhausen – Der entsprechende Test fiel negativ aus, konnte die SG am frühen Donnerstagnachmittag mitteilen. Das Spiel gegen die FSG Gudensberg kann also steigen. Hinter dieser FSG Gudensberg, die erstmals in der Verbandsliga spielt, stecken vier Stammvereine. TSV Maden, TSV Obervorschütz, TSV Dissen und eben Eintracht Gudensberg. Seit ihrer Gründung feierte die Elf aus dem Chattengau drei Aufstiege in vier Jahren und wurde in diesem Jahr Kreispokalsieger.

Dies ist eine Parallele zur SG Hombressen/Udenhausen und eine weitere darf damit dienen, dass ja die Elf aus dem Reinhardswald auch einige Aufstiege in den vergangenen Jahren aufzuweisen hat. In Puncto Euphorie kann die SG also nachfühlen, wie es derzeit bei der erfolgsverwöhnten FSG ist. Die hat am Mittwoch mit dem 1:1 in Willingen auch schon den fünften Punkt gehamstert, ist somit für die Siemers-Elf in der Tabelle gar nicht erreichbar am Sonntag, weil die SG erst einen Zähler hat.

Doch dieses Spiel und das kommende gegen Thalau, einen weiteren Aufsteiger, schließt SG-Trainer Marco Siemers in die Kategorie ein, in der gewonnen werden sollte.

Denn zum Einen brauchen sie die Zähler, um den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen zu wahren, zum Anderen scheint mit den Niederlagen auch das Selbstvertrauen zu schwinden. In der ersten Verbandsligasaison wehrte sich Hombressen/Udenhausen jedenfalls viel energischer, auch bei Niederlagen.

Diesmal wurde schon zweimal eine Führung ganz leicht aus der Hand gegeben. Aber vielleicht hat der Misserfolg ja doch auch was mit der Qualität der bisherigen Gegner zu tun, von denen drei im oberen Tabellendrittel stehen. Auch deswegen gelten für Sonntag keine Ausreden, es muss gepunktet werden. Sonst wird es schwer mit dem Klassenerhalt.  

(Ralf Heere)

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