„Spieler sind heiß wie Frittenfett“

ThomasDittrichTrainer desHSC Zierenberg

Der HSC Zierenberg nimmt zum zweiten Mal an den Aufstiegsspielen zur Handball-Landesliga teil.

Scheiterten die Warmetaler im Mai 2015 am TV Flieden, bekommt der Tabellendritte der Bezirksoberliga Kassel- Waldeck nach dem Rückzug des Vizemeisters TSV Korbach erneut die Chance, nach oben zu klettern. Die Korbacher sahen - wie berichtet - mit der aktuellen Mannschaft, die auch die künftige sein wird, keine Perspektive in der Landesliga.

Gegner am heutigen Abend in der Sporthalle der Elisabeth Selbert Schule ist der Zweite des Bezirksoberliga Melsungen-Fulda, der TSV Ost-/Mosheim. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.

„Bei uns dreht sich seit knapp einer Woche alles um die Relegation“, sagt HSC-Trainer Thomas Dittrich. Seine Spieler seien „heiß wie Frittenfett, das hat man im Training immer wieder gemerkt. Die Stimmung in der Mannschaft könnte gerade nicht besser sein.“

Personell kann er aus den Vollen schöpfen. Mit dabei ist auch Rückraumspieler Matthias Spangenberg, der eigens für diese Begegnung einen beruflichen Lehrgang unterbricht. „Ich habe die Qual der Wahl, der eine oder andere wird aussetzen müssen“, sagt Dittrich. „Es werden die Spieler auf dem Spielbogen stehen, die maßgeblich zum tollen Abschneiden beigetragen haben.“ Zu Saisonbeginn hatte der HSC Zierenberg Platz drei bis fünf als Ziel ausgegeben. „Wohl kaum einer hätte gedacht, dass wir nun um den Aufstieg spielen“, sagt Dittrich. „Jetzt wollen wir die Chance nutzen“, zeigt er sich kämpferisch und fügt an: „Die Chancen stehen 50:50.“ Dittrich hat Ost-/Mosheim am letzten Spieltag gegen den TV Alsfeld in Augenschein genommen und deren Spielweise analysiert. Besondere Aufmerksamkeit will seine Mannschaft dem Haupttorschützen und Kopf der Mannschaft Marc Imberger sowie den erfahrenen Stefan Stöcker und Maximilian Körber schenken. „Wir werden mit verschiedenen Abwehrvarianten versuchen, die Leistungsträger in den Griff zu bekommen.“

Darüber hinaus werde man sich auf die eigenen Stärken besinnen. „Wir haben ein eingeschworenes Team, das schnellen Handball spielen kann und zeigen möchte.“ Dittrich und seine Sieben baut zudem auf ihre Anhänger. „Lautstarke Unterstützung von den Rängen würde uns enorm helfen.“ Foto: Sommerlade

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