Spannender Spieltag in der Kreisliga A

Spitzenquartett bleibt unter sich

Fabrice Lindner will mit Calden/Meimbressen II an die Spitze stürmen. Foto: Hofmeister

Hofgeismar/Wolfhagen – Der Rückrundenauftakt in der Fußball-Kreisliga A hat es in sich. Denn die vier ganz oben platzierten Mannschaften stehen sich im direkten Vergleich gegenüber.

Der Erste, Espenau (35 Punkte) muss am Sonntag zum Vierten, der SG Diemeltal (28), und die Reserve von Schauenburg (32) steht am Samstag bei der SG Calden/Meimbressen II (34) auf dem Prüfstand.

Calden/Meimbressen II - Schauenburg II (Samstag, 12.15 Uhr, in Meimbressen/Vorrunde 2:0).Durch den 3:2-Erfolg am Mittwoch bei Altenhasungen/Oelshausen/Istha tauschten die beiden Samstagsgegner die Plätze. Die Caldener sind jetzt Zweiter und haben zwei Punkte Vorsprung vor dem Dritten Schauenburg II. Der Sieg der Mackewitz-Vereinigten in Istha war laut Altenhasungens Pressesprecher Olaf Carl in Ordnung, aber auch glücklich. „Calden/Meimbressen II hat über 70 Minuten das Spiel klar bestimmt, wir haben ihnen aber bis zur 90. Minute nach der Führung durch Lars Krätschmer durch die beiden Tore von Mario Plutz ein 2:2 abgetrotzt.“ Der Caldener Siegtreffer durch den Doppelschützen Jan Rothschild fiel in der zweiten Minute der Nachspielzeit „durch einen Strafstoß, der ein Geschenk war. Das Foul war meiner Meinung vor der Strafraumgrenze.“ Mit einem neuerlichen Sieg könnten die Caldener sich an die Spitze setzen, wenn Espenau verliert.

Wettesingen/Breuna/Oberlistingen II - Fürstenwald (Sonntag, 12.45 Uhr, in Oberlistingen/Vorrunde: 0:3). Um ihre prekäre Situation nicht noch weiter zu verschärfen, müssen beide gewinnen. Die Vereinigten sind Tabellendrittletzter, punktgleich mit einem direkt hinter ihnen möglichen Fahrstuhlplatz nach unten. Fürstenwald ist mit lediglich zwei Zählern mehr lediglich zwei Ränge höher angesiedelt. Während die Gäste auswärts schon zwei Dreier einfuhren, können die Breunaer zu Hause noch keinen Sieg vorweisen.

Elbetal - Carlsdorf (Sonntag, 14.30 Uhr, in Elbenberg/Vorrunde: 1:0). Im Duell der Ex-Kreisoberligisten liegt der größere Druck bei den Elbetalern. Denn nur die Wiederholung des Hinspiel-Sieges eröffnet dem Tabellenfünften die Möglichkeit, oben noch mitzumischen. Zur Spitze sind es sieben Punkte Differenz, zum Relegationsplatz sechs. Die statistischen Fakten sehen die Platzherren im Vorteil. In ihren sechs Heimpartien fuhren sie vier Siege ein. Aber Carlsdorf zeigte zuletzt aufsteigende Tendenz, kletterte aus dem Tabellenkeller auf Rang zehn, konnte sich zur Abstiegszone acht Punkte Vorsprung zulegen. Vier davon holten sie in der Fremde.

Schöneberg - Weser/Diemel (Sonntag, 14.30 Uhr/Vorrunde: 1:3).Beide Mannschaften können ohne Druck die Aufgabe angehen. Abstiegsthemen sind derzeit beiden fremd. Sacken die Hausherren ihren vierten Heimsieg ein, einmal reichte es nur zu einem Remis, dann würden sie den Sonntagsgegner überflügeln und einen weiteren großen Schritt nach oben machen.

Diemeltal - Espenau (Sonntag, 14.30 Uhr, in Lamerden/Vorrunde: 2:2). Sowohl die Hausherren als auch die Gäste brauchen den Sieg. Die Diemeltaler aber etwas mehr als der Tabellenführer. Durch die zuletzt hingelegte Talfahrt rutschten die Gastgeber nicht nur auf Tabellenrang vier ab, ihr Rückstand auf Tabellenführer Espenau wuchs auch auf sieben Zähler an.

Riede - Hofgeismar (Sonntag, 14.30 Uhr/Vorrunde: 3:2).Auch wenn die Hausherren im achten Heimspiel ihren ersten Sieg einfahren sollten, würde an ihrem Vereinsheim weiter die rote Laterne brennen. Die vier mageren Zähler aus 14 Spielen, die sie auf dem Konto haben, wurden aus der Fremde mitgebracht, wobei sie ihren bisherigen einzigen Dreier beim Sonntagsgegner mitnahmen.

Altenhasungen/Oelshausen/Istha - Immenhausen II (Sonntag, 14.30 Uhr, in Istha/Vorrunde 8:1).Die aufgestiegenen Erpetalvereinigten konnten bisher schon richtige Duftmarken setzen. Sie straften alle Skeptiker Lügen und sind mit 22 Punkten Siebter. Die neu formierte Reserve von Immenhausen kam bisher hingegen noch nicht in Tritt, muss sich als Tabellenvorletzter mit einem möglichen Fahrstuhlplatz nach unten abfinden. Zwar konnte die TSV-Zweite auswärts schon einmal voll punkten, es wäre aber überraschend, gelänge ihnen dies auch unterm Isthaberg. Sie reisen mit der löchrigsten Abwehr (70 Gegentreffer) an, die Erpetaler besitzen mit schon 49 erzielten Buden die zweitbeste Liga-Angriffsreihe.  zih

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