Spitzenspiel im Bergstadion

Privat befreundet, am Sonntag Konkurrenten: Dörnbergs Trainer Jörg Reith (links) und Jens Alter, Coach von Calden/Meimbressen. Foto:  Hofmeister

Dörnberg. Im Dörnberger Bergstadion kommt es am Sonntag zum Topspiel der Fußball-Gruppenliga Kassel 2. Tabellenführer FSV Dörnberg empfängt den Dritten SG Calden/Meimbressen. Anpfiff ist um 15 Uhr.

Für beide Mannschaften hat das neue Jahr gut begonnen. Der FSV schloss nach dem 3:0-Heimsieg über Wattenbach und dem 2:2-Remis nach 0:2-Rückstand gegen Heiligenrode nach Punkten mit dem SV Kaufungen gleich.

Calden/Meimbressen liegt nach dem 4:2-Erfolg in Reichensachsen und dem 3:2-Heimerfolg gegen Vellmar II nach 0:2-Rückstand nur fünf Punkte hinter dem Führungsduo.

Die beiden befreundeten Trainer Jörg Reith (Dörnberg) und Jens Alter (Calden/Meimbressen) blicken dem Spitzenduell mit Freude entgegen. „Die SG hat zuletzt auf Kunstrasen gut gespielt. Ich erwarte daher ein enges Spiel“, sieht Reith seine Mannschaft nicht unbedingt in der Favoritenrolle.

Diese Einschätzung belegen auch die drei letzten Begegnungen beider Mannschaften. So siegte die SG in der Vorsaison zu Hause mit 2:1 und erreichte beim FSV ein 1:1. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften 3:3-Unentschieden. Für Alter ist die Partie beim FSV eher ein Zugabespiel: „Es war nicht unbedingt damit zu rechnen, dass wir an dritter Stelle stehen. Jetzt wollen wir Dörnberg, das mehr Druck hat als wir, richtig ärgern.“

Fünf Tore in zwei Partien

Reith kann voraussichtlich auf den Kader der Vorwoche zurückgreifen und hofft, diesmal nicht früh in Rückstand zu geraten: „Calden/Meimbressen ist mental stark und mannschaftlich geschlossen. Wir müssen geduldig spielen und gegenüber dem Heiligenrode-Spiel unsere Chancen besser nutzen.“

Das Derby ist auch das Duell der Torjäger. So hat FSV-Stürmer Pascal Kemper nach seinem Doppelpack gegen Heiligenrode 23 Treffer auf seinem Konto. Marko Utsch bringt es erst auf 13 Treffer, war aber in den beiden letzten Spielen gleich fünfmal erfolgreich.

Alter will jedoch den FSV nicht nur auf seinen Toptorjäger reduzieren: „Dörnberg hat noch genügend andere Spieler, die das Spiel entscheiden können.“

Gegenüber der Vorwoche steht noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Dennis Schardt, für den Thomas Schindewolf in die Startelf rücken könnte. Ins Tor könnte Steven Berndt (für Daniel Pfaffenbach) zurückkehren.

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