Ziernberg und Immenhausen trennen sich 1:1

Spitzenspiel sah keinen Sieger

Kampf um den Ball: Der Zierenberger Shaban Mustafa (rechts) kommt vor Immenhausens Konstantin Moor an das runde Spielgerät. Am Ende gab es mit 1:1 keinen Sieger. Foto: Michl 

Zierenberg – Das Spitzenspiel der Fußball-Kreisoberliga zwischen dem gastgebenden Spitzenreiter TSV Zierenberg und dem auf Rang drei postierten Mitverfolger TSV Immenhausen sah auf der Zierenberger Warmetalkampfbahn keinen Sieger. 

Als der souverän leitende Unparteiische Marko Heckmann die Partie abpfiff, stand ein 1:1 (1:1) zu Buche.

„Mit dem Remis können wir besser als Immenhausen leben“, gab Zierenbergs Fußballchef Volker Klapp zu Protokoll. In der Tat. Denn natürlich festigten die Hausherren von Trainer Daniel Schmidt mit dem Punktgewinn ihre Tabellenführung, haben jetzt auf die beiden Verfolger Schauenburg und Immenhausen einen Sechs-, beziehungsweise Acht-Punkte-Vorsprung, wobei die Schauenburger schon ein Spiel mehr gegenüber Zierenberg und Immenhausen absoviert haben.

Die Immenhäuser erarbeiteten sich im ersten Durchgang ein optisches Plus, konnten diese leichte Dominanz auch durch Erdinc Güney (26.) zählbar zur Führung umsetzen.

Doch die Freude der Grün-Weißen von Coach Bernd Hüter währte nicht lange. Ein weiter Befreiungsschlag der Hausherren landete bei Ante Grgic (34.), der seinen Bewacher enteilen konnte und Gästetorwart Uli Finke keine Abwehrchance ließ - 1:1. Die beiden Treffer blieben bis zur Pause die einzigen nennenswerten Strafraumszenen.

Nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Mannschaften einen packenden Schlagabtausch auf Augenhöhe, doch hochkarätiger Einschussmöglichkeiten konnten hüben wie drüben nicht mehr notiert werden. Beide Abwehrreihen waren gut organisiert und gestaffelt, hatten jeweils die anrennenden Offensivkräfte sicher im Griff, ließen nichts anbrennen.

Trotzdem wurde es noch einmal farbig an der Warme. Denn als der Zierenberger Nico Karwath und Immenhausens Matthias Schilling, die Uhr zeigte die 61. Spielminute, aneinander gerieten, blieb dem Schiedsrichter keine andere Wahl: Er hielt beiden Protagonisten die Rote Karte unter die Nase. 

Weidelsburg feiert Ohr und Amelung

Naumburg– Das prestigeträchtige Elbetalderby zwischen der SG Elbetal und der FSG Weidelsburg entschieden die Gäste nicht ganz unerwartet mit 2:0 (0:0) zu ihren Gunsten. Damit konnten die Weidelsburger ihren vierten Tabellenplatz festigen und haben zur Relegationsberechtigung nach oben nur noch einen Drei-Punkte-Rückstand. Die Platzherren haderten etwas mit dem Schicksal. Im ersten Durchgang, wo auf beiden Seiten prickelnde Torraumszenen Mangelware blieben, trafen sie nur die Querlatte. Dann hatte Arthur Weber (51.) die Führung auf dem Stollenschuh, scheiterte jedoch mit einem Strafstoß, er selbst war gefoult worden, an Gästetorwart Matthias von Knebel. Wie man ins Schwarze trifft, bekamen die Elbetaler dann von ihrem Ex-Spieler Severin Ohr (57.) gezeigt. Den Deckel für die Weidelsburger machten dann Meik Amelung (81.) endgültig drauf, wobei beide Treffer jeweils nach einem Eckball mit dem Kopf erzielt wurden. Da machte Elbetals Torwart keine gute Figur.

Carlsdorf muss Oberelsungen mit 0:3 Tribut zollen

Carlsdorf – Bis fünf Minuten vor dem Schlusspfiff sah es am Carlsdorfer Heideweg im Duell der Kellerkinder nach einem Unentschieden aus, hieß es da doch noch 0:0. Doch nach Spielende schlichen die Hausherren mit hängenden Köpfen vom Platz, Oberelsungen dagegen feierte mit 3:0 (0:0) einen Last-Minute-Sieg. Garanten dafür waren mit Kontern wie aus dem Kickerlehrbuch Henrik Fenner (85.) und Alexander Degen (88.). Doch damit noch nicht genug, machte FCO-Spielertrainer Marc Segner (90.) fast mit dem Abpfiff gar den dritten Oberelsunger Treffer perfekt. Was wäre gewesen, wenn? Wenn nämlich der Carlsdorfer Martin Köhler (75.) keine Nerven gezeigt hätte. Mutterseelenallein stand er drei Meter vor Gästetorwart Timo Schön, hätte sich jeden Winkel des Kastens aussuchen können, setzte das runde Spielgerät aber am Ziel vorbei. Im ersten Spielabschnitt erarbeiteten sich die Oberelsunger optisch schon ein leichtes Plus, besaß auch zwei gute Einschussmöglichkeiten, die jedoch leichtfertig versemmelt wurden. Nach dem Seitenwechsel dann aber sahen die Zuschauer ein so genanntes Einbahnstraßenspiel. TSV-Fußballchef Dirk Deichmann: „Unsere Mannschaft hatte nun das Spiel und den Gegner sicher im Griff, das Geschehen bewegte sich fast ausschließlich nur Richtung Gästegehäuse. Den Chancen nach hätten wir das Ding klar nach Hause schaukeln können, nein müssen. Aber wenn du ganz unten steht, dann zeigt dir auch Fortuna die kalte Schulter. In Form der kalten FCO-Dusche im Dreierpack.“

Die SG Schauenburg lässt Tuspo Grebenstein mit 5:1 abblitzen

Schauenburg – Die SG Schauenburg mischt im Kampf um den begehrten Relegationsplatz nach oben weiter kräftig mit. Nach dem 5:0-Erfolg am Mittwoch zeigten sich die Schauenburger erneut torhungrig, gaben diesmal dem Tuspo Grebenstein II mit 5:1 (2:0) das Nachsehen und festigten damit ihren zweiten Tabellenplatz. Bis auf wenige Ausnahmen setzten die Platzherren klar die Akzente, hätten schon im ersten Spielabschnitt den Chancen nach ihr Torkonto kräftig aufstocken können. Doch nur Luca Siciliano (33., 42.), der nach der Halbzeit auch das 3:0 (58.) erzielte, traf ins Schwarze. Die Grebensteiner nahmen lediglich vier Mal das Platzherrengehäuse ins Visier, einmal war es ein Strafstoß, den Jonas Budalic (72.) zum Ehrentor nutzte. Doch fast poswendend machte Jan Niklas Steinmetz (75., 85.) die Hand voll. Es hätte auch noch mehr sein können.

Frühes und spätes Balhorner Tor

Balhorn – Die einheimischen Fans erwarteten eine klare Sache ihrer Mannschaft, gingen die gastgebenden Distelberger doch früh durch Dennis Reitze (9.) in Führung. Doch dieser Treffer sollte lange der einzige Höhepunkt der Partie bleiben. Denn die Ersener waren keineswegs gewillt, sich vom Distelberg stürzen zu lassen, sondern begegneten den Hausherren bis in die Schlussminuten auf Augenhöhe, wobei aber hüben wie drüben in den Tor- und Strafräumen fasst schon Funkstille angesagt war. Nach dem Seitenwechsel erarbeiteten sich die Ersener gar optisch ein leichtes Plus, ohne daraus jedoch Kapital schlagen zu können. Vielmehr musste ihr Torwart Marcel Kutschka noch einmal das runde Spielgerät aus seinem Kasten holen. Balhorn bekam einen Strafstoß zugesprochen, den Marcel Hehr (88.) sicher zum 2:0 verwandelte. Da waren die angereisten Gelb-Schwarzen aber schon in doppelter Unterzahl. In der 75. und 88. Minute konnten zwei Ersener nach Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen gehen.

Dörnberg II verliert gegen Sand II

Dörnberg – Dörnbergs Trainer Andreas Richter nahm kein Blatt vor den Mund: „Der Sieg der Sander ist verdient. Meine Mannschaft hat Geschenke verteilt, die vom Gegner dankend angenommen und bestraft wurden.“ Im Duell der Verbandsligareserven erwischten die Gäste einen optimalen Auftakt, gingen durch Christoph Simm bereits in der achten Spielminute in Führung. Anschließend konnten sich die Zuschauer bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt aber schon erwärmen, bekamen sie doch in der Folgezeit einen intensiv geführten Schlagabtausch geboten, wobei sie in beiden Lagern aber bis zur Pause keinen Torjubel mehr anstimmen konnten. Prickelnde Torraumszenen blieben Mangelware. Dann stellten die Sander innerhalb weniger Minuten das Signal auf Grün, nutzten Dörnberger Abwehrschnitzer und zogen durch Florian Peter (60.) und Lukas Knigge (64.) auf 3:0 davon. Doch Dörnberg steckte nicht auf, schöpfte nach dem Anschlusstreffer durch Kevin Sperber (66.) neue Hoffnung. Die aber fast postwendend SSV-Verbandsligaspieler Lukas Knigge (70.) mit seinem zweiten Tagestreffer zum 1:4 wie eine Seifenblase zerplatzen ließ. Danach resignierte die Dörnberger Zweite.

Reinhardshagen spielte nur Remis

Vaake – Doch etwas lange Gesichter gab es in den Reihen der gastgebenden Weservereinigten. Statt mit dem eingeplanten Sieg weiter ein Mitspracherecht im Kampf um die Gruppenliga-Relegationsteilnahme zu wahren, musste sich Reinhardshagen gegen die SG Obermeiser/Westuffeln mit einem 1:1 (0:0)-Remis begnügen. Dadurch rutschten die Weservereinigten auf Rang fünf ab, haben zum begehrten zweiten Platz jetzt einen Vier-Punkte-Rückstand. Bis zum Gang zur Pausenerfrischung blieben die Hausherren gegenüber den vergangenen Vorstellungen diesmal doch einiges schuldig. Hätten aber trotzdem in Führung gehen können, was der Pfosten aber verhinderte. Im direkten Gegenzug die beste Chance der Gäste, die schon den Torjubel anstimmten. Den jedoch Torwart Marius Becker mit einer Glanztat verstummen ließ. Keeper Becker war dann aber machtlos, als Dennis Ockel (73.) in Abstaubermanier Obermeiser/Westuffeln überraschend in Front brachte. Nach der Pause gaben die Platzherren überwiegend den Takt vor, kamen aber nur durch einen Strafstoß, den Dominik Munk (87.) sicher verwandelte, zum Ausgleich. In Unterzahl, konnte kurz vorher Sören Schultes (82.) nach Gelb-Rot die restliche Partie nur noch als Zuschauer verfolgen.

Frühes und spätes Balhorner Tor

Balhorn – Die einheimischen Fans erwarteten eine klare Sache ihrer Mannschaft, gingen die gastgebenden Distelberger doch früh durch Dennis Reitze (9.) in Führung. Doch dieser Treffer sollte lange der einzige Höhepunkt der Partie bleiben. Denn die Ersener waren keineswegs gewillt, sich vom Distelberg stürzen zu lassen, sondern begegneten den Hausherren bis in die Schlussminuten auf Augenhöhe, wobei aber hüben wie drüben in den Tor- und Strafräumen fasst schon Funkstille angesagt war. Nach dem Seitenwechsel erarbeiteten sich die Ersener gar optisch ein leichtes Plus, ohne daraus jedoch Kapital schlagen zu können. Vielmehr musste ihr Torwart Marcel Kutschka noch einmal das runde Spielgerät aus seinem Kasten holen. Balhorn bekam einen Strafstoß zugesprochen, den Marcel Hehr (88.) sicher zum 2:0 verwandelte. Da waren die angereisten Gelb-Schwarzen aber schon in doppelter Unterzahl. In der 75. und 88. Minute konnten zwei Ersener nach Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen gehen.

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