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Dritter Dreier für den SSV

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Von: Reinhard Michl

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Das 1:0 ist gefalen: Tobias Oliev und Sefa Cetinkaya (links) beglückwünschen den Torschützen Diamond Kidane.
Das 1:0 ist gefalen: Tobias Oliev und Sefa Cetinkaya (links) beglückwünschen den Torschützen Diamond Kidane. © Reinhard Michl

Sand – Na bitte, es geht doch. Der zuletzt in der Fußball-Verbandsliga Nord arg gebeutelte SSV Sand konnte am Samstagnachmittag auf der heimischen Höhe mit seinen Fans unter den rund 100 Zuschauern endlich wieder einmal jubeln. Die Hausherren von Trainer Tobias Oliev, der mit in der Startelf stand, behielten gegen die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach mit 2:

0 (2:0) die Nase vorne und tüteten damit ihren dritten Heimdreier ein. Ein überglücklicher SSV-Coach: „Unser Sieg war verdient. Wir haben mit einer kämpferisch starken Leistung nicht viel zugelassen, konnten vorher schon die Gefahren klären, waren im Vorwärtsgang immer gefährlich und haben zwei unserer Chancen auch zählbar umsetzen können. So kann es weitergehen.“

In der Tat. Die Sander sahen sich über weite Strecken von den Vereinigten unter Druck gesetzt, wobei sich die Gäste von Coach Goran Andjelkovic mit feinen Spielzügen schon ein optisches Plus erarbeiteten, versuchten, aus allen Lagen den SSV-Kasten ins Visier zu nehmen. Nennenswerte Einschussmöglichkeiten sprangen dabei aber nicht heraus, Sands Torwart Rick Christof musste lediglich einmal bei einem Schuss von Nejgos Despotovic kräftiger zupacken. Wobei die Sander Hintermannschaft auch Glück hatte, als einmal ein Kopfball von Tim Demus (24.) nur um Haaresbreite über die Stange zischte.

Da lagen Oliev und Co. aber schon in Führung. Abwehrchef Diamond Kidane (16.) hatte sich mit in den Angriff eingeschaltet, schlug eine Flanke vor das Gehäuse von Keeper Tim Behnke. Kidanes Pass fand aber keinen Abnehmer, segelte vielmehr über Behnke zum 1:0 über die Linie. Daniel Wagner (32.) hätte den Vorsprung ausbauen können, doch ein Gästeabwehrbein kratzte den Ball noch von der Linie.

Als alle schon auf den Pausenpfiff warteten, unterlief Keeper Behnke ein folgenschwerer Fehler. Eigentlich hatte er das runde Spielgerät schon sicher in seinen Händen, ließ es dann aber fallen. Was „Schlitzohr“ Tobias Oliev (45.) mit dem 2:0 bestrafte.

Im zweiten Durchgang versuchten die körperlich sehr präsenten Gäste mit Druck und Tempo das Blatt noch zu wenden, doch die SSV-Abwehr ließ einfach nichts mehr anbrennen.

Im Gegenteil. Mit kluger Kontertaktik hätten die Hausherren durch Jan-Philipp Schmidt und Steffen Bernhardt ihr Torkonto weiter aufstocken können. SG-Schlussmann Behnke stand ihnen im Weg. Er war auf dem Posten und bügelte mit Bravour und seiner Schuhspitze seine vorangegangenen Fehler aus. (Reinhard Michl)

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