Sonntag, 15 Uhr

SSV Sand ist fit fürs Spitzenspiel gegen die SG Johannisberg

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Spielt gegen seinen Ex-Klub: Der Sander Cino Schwab, hier im Spiel gegen SG Barockstadt II, erwartet am Sonntag mit Johannesberg seinen früheren Verein. 

Fußball-Verbandsligist SSV Sand ist fit fürs Spitzenspiel. Am Sonntag, 15 Uhr, kommt der Tabellendritte, die SG Johannesberg zum Tabellenzweiten auf die Sander Höhe.

Sand - Der größere Druck liegt auf der Elft der Gäste: Verlieren sie, beträgt ihr Rückstand auf Sand bereits sechs Punkte. Sand hingegen will die drei Punkte, um weiter im Titelrennen mit dem punktgleichen Tabellenführer Buchonia Flieden Schritt zu halten.

SSV-Trainer Mario Deppe weiß, dass auf seine Spieler eine Mammutaufgabe wartet, sieht der Partie in gewohnter Manier aber mit viel Selbstvertrauen entgegen. „Wir haben bisher in unseren sieben Spielen sechs Siege und ein Remis eingetütet, besser kann man es ja fast nicht machen.“

Er verhehlt aber auch nicht, dass, will sein Team den Höhenflug fortsetzen, die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigen muss als beim glücklichen 2:1-Heimerfolg am Mittwochabend gegen Vellmar. „Da waren meine Spieler eine Stunde lang so gut wie nicht präsent auf dem Platz, haben dann aber Gas gegeben, Moral gezeigt und sich belohnt.“

Diese Einstellung der letzten halben Stunde erwartet Deppe von jedem seiner Spieler gegen die Osthessen von der ersten bis zur letzten Sekunde. Im Klartext: Abstellen der individuellen Fehler im Aufbauspiel, schnelles Umschaltspiel, Spielwitz so wie kämpferisch und läuferische bis an die Grenzen gehen. Zu dem muss die Defensivabteilung stehen und die Offensive die herausgespielten Chancen nutzen.

Nur wenn alle fußballerischen Tugenden stimmen, könnte der SSV gegen einen Gegner, der ihm auf Augenhöhe begegnen wird, ungeschlagen bleiben. Personell kann Deppe aus dem Vollen schöpfen.

Zum letzten Mal gastierte Johannesberg, das in dieser Saison auswärts noch nicht verlor, am 20. April bei der Deppe-Elf. Damals erkämpfte sich die SG nach der 0:1-Hinspielniederlage ein 2:2. Einer der Torschützen von Johannesberg war damals, Cino Schwab, der jetzt in Sander Diensten steht und ein Wiedersehen mit seinen Ex-Kameraden feiert.

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