SSV  Sand startet mit einem 3:2 in die Saison

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Das 3:0 ist unterwegs: Jan-Philip Schmidt überlistet Ehrenbergs Torwart Simon Voll mit einem Heber.

Der SSV Sand ist mit dem gewünschten Sieg gegen die SG Ehrenberg in die Saison gestartet. Das erste Spiel in der Fußball-Verbandsliga Nord endete 3:2 (3:0).

Die 230 Zuschauer auf der Sander Höhe sahen zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten.

Die Bad Emstaler waren im ersten Abschnitt hoch überlegen, machten aus ihrem deutlichen Chancenplus aber insgesamt zu wenig. „Wir hätten nach 45 Minuten höher als 3:0 führen können“, meinte Felix Kleinschmidt. Der Neuzugang der SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen freute sich sehr darüber, dass er von Beginn an ran durfte. Ein richtiges Ausrufezeichen setzte der 20-Jährige mit dem 2:0 nach Zuspiel von Jan-Philip Schmidt (33.).

Der Vorlagengeber selbst war unmittelbar vor dem Pausenpfiff mit einem Heber über SG-Torwart Simon Voll erfolgreich.

Das erste Saisontor schoss Tobias Oliev nach einer Kombination über Antonio Bravo Sanchez.

Der SSV-Kapitän brauchte nur noch den Ehrenberger Schlussmann zu umkurven und den Ball einzuschieben (23.).

Die Gastgeber sorgten im ersten Spielabschnitt vor allem über die rechte Seite für viel Gefahr, weitere gute Einschussmöglichkeiten vergaben Bravo Sanchez (11.) und Oliev (18., 31.).

„Unsere linke Abwehrseite kam mit dem variablen und flüssigen Angriffsspiel der Sander überhaupt nicht klar,“ meinte SG-Trainer Robert Schorstein. „Der Gegner hatte viel zu viel Spielraum, wir haben dem SSV das Toreschießen recht einfach gemacht.“ Schorstein reagierte und stellte in der Pause um, ließ aggressiver pressen und früher anlaufen. Seine Mannschaft schaffte es so, den Gegner weiter vom eigenen Tor wegzuhalten.

Die Sander, die auf sieben Leistungsträger verzichten mussten und mit Steffen Bernhardt nur einen Feldspieler aus dem Verbandsliga-Kader auf der Bank sitzen hatten, gaben die Partie etwas aus der Hand.

Sven Bambey und Mark Niklas Jaksch machten mit ihren Toren das Auftaktspiel nochmal spannend. Sie verkürzten binnen sechs Minuten auf 2:3 (62., 67.).

In der Schlussphase musste Sand gar um die Punkte zittern, als zunächt Simon Bernhardt und dann Leon Winkelheide den Ball kurz vor dem Überqueren der Torlinie wegschossen. „Alles in allem geht der Sieg der Sander in Ordnung. Sie hätten bei den vielen Chancen schon viel früher alles klarmachen können“, gab Schorstein zu Protokoll.

„Die erste Halbzeit war sensationell, nach dem Seitenwechsel haben sich mit zunehmender Spieldauer Ermüdungsanzeichen bemerkbar gemacht“, stellte Sands Trainer Mario Deppe fest.

„Wichtig ist, dass die ersten Punkte unter Dach und Fach sind.“

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