Wiedersehen mit Nicolai Lorenzoni und Pascal Itter

Fußball-Verbandsliga: SSV Sand trifft auf zwei alte Bekannte

Pascal Itter vom Lichtenauer FV liegt am Boden
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Pascal Itter spielte vier Jahre für den SSV Sand. Im Sommer wechselte er zum Lichtenauer FV.

Nach dem 3:0-Erfolg bei der TSG Sandershausen steht für den SSV Sand ein Heimspiel in der Fußball-Verbandsliga Nord auf dem Programm. Am Sonntag, 15 Uhr, ist der Lichtenauer FV auf der Sander Höhe zu Gast.

Zugleich kommt es im Spiel zwischen dem Fünften und Zweiten zu einem Wiedersehen mit zwei alten Bekannten.

Nicolai Lorenzoni und Pascal Itter wechselten im Sommer vom SSV zum Aufsteiger. Während Lorenzoni nur eine Saison das Trikot der Bad Emstaler trug, spielte Itter vier Jahre für Sand.

In der Halbzeitpause der Partie gegen Bad Soden vor zwei Wochen wurde der Angreifer offiziell von Abteilungsleiter Helmut Bernhardt verabschiedet. „Ich hatte eine tolle Zeit in Sand. Es gab viele schöne Momente und viele Dinge, die hängen geblieben sind. Zu den Höhepunkten zählen ohne Zweifel die Aufstiegsspiele zur Hessenliga.“ Jetzt stürmt Itter für die Lichtenauer. Wobei „ich aktuell verletzt bin“, sagt der 23-Jährige. Soll heißen: Der Einsatz am Sonntag ist fraglich. „Ich habe mir im Spiel gegen den OSC Vellmar eine Zerrung zugezogen. Gegen meine alten Kollegen werde ich wohl fehlen.“

Itter freut sich trotzdem. Zu den Bernhardt-Brüdern, Kapitän Tobias Oliev, Jan Philip Schmidt und André Wicke hat er regelmäßig Kontakt. „Ich hoffe doch sehr, dass wir uns trotz Corona nach dem Spiel ein bisschen zusammensetzen können“, sagt Itter, der eine Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik macht und der mit seiner Mannschaft am Mittwoch einen herben Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft hinnehmen musste. Lichtenau hatte bei der zweiten Mannschaft der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz mit 1:3 das Nachsehen. Für den FV, der sich den Aufstieg in die Hessenliga auf die Fahnen geschrieben hat, war es die zweite Saisonpleite.

Zwei Niederlagen kassierte auch der SSV Sand, dessen Ziel nach den Abgängen von Ex-Profi Nicolai Lorenzoni und Pascal Itter aber ein ganz anderes ist. Dennoch. Itter traut den Sandern einiges zu. „Der SSV wird am Ende der Saison im oberen Tabellendrittel stehen“, ist sich der Stürmer sicher.

Itter kennt den kommenden Gegner bestens. Was die Stärken der Sander sind? „Teamgeist und Zusammenhalt sind die großen Stärken. Und dann hat der SSV noch eine zentrale Figur im Mittelfeld. Antonio Bravo Sanchez ist wichtige Anspielstation im Spielaufbau und Ballverteiler. Er ist Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff. Und bei Standards richtig gefährlich.“

Sein Können stellte der Sander Mittelfeldspieler zuletzt am Mittwochabend mit zwei Freistoßtreffern beim 3:0 in Sandershausen unter Beweis.

Wo der Trend der beiden Teams am Sonntag hingeht? „Wir haben eine harte Nuss zu knacken“, sagt der 23-Jährige. „Ich rechne mit einer hochmotivierten Sander Mannschaft. Wir müssen unser Spiel durchziehen, dann gehen wir als Sieger vom Platz.“

Von Joachim Hofmeister

Der Mann für Standards: Antonio Bravo Sanchez.

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