0:2-Niederlage gegen Weidenhausen

SSV Sand vergibt zu viele Chancen

Störversuch: Der Weidenhäuser Luis Göbel (rechts) wird von Sands Felix Mertsch verfolgt.
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Störversuch: Der Weidenhäuser Luis Göbel (rechts) wird von Sands Felix Mertsch verfolgt.

Zum zweiten Mal stand der SSV Sand daheim mit leeren Händen da. Die Mannschaft zog gegen Adler Weidenhausen mit 0:2 (0:1) den Kürzeren.

Sand - Die Platzherren wurden kalt erwischt. Bereits beim ersten nennenswerten Angriff der Gäste klingelte es im SSV-Kasten. Nachdem Torwart Rick Christof den Ball nach einem Schuss von Jan Gerbig gerade noch so mit den Fingerspitzen um das Tor lenken konnte, bewies beim fälligen Eckball Sören Gonnermann (4.) seine Vollstreckerqualitäten. Er traf per Kopf zum 1:0.

Sand steckte diesen Schock schnell weg, hätte den Spieß umdrehen können. Einen Schuss von Artur Radig ließ Adler-Keeper Johannes Klotzsch abprallen, war blitzschnell wieder auf dem Posten und hielt den Nachschuss von Jan-Philipp Schmidt sicher fest. Klotzsch hatte dann Glück, dass kurz danach Pascal Itter nur das Außennetz traf.

Aber auch Weidenhausen mit klugem und schnellem Umschaltspiel blieb immer brandgefährlich. Einen 20-Meter-Hammer von Luis Göbel drehte Schlussmann Christof gerade noch so über die Querlatte. Mit dem Schicksal haderten vor allem die Sander, die den Chancen nach bis zum Pausenpfiff das Blatt hätten wenden können. So verzweifelte Leon Koch an Schlussmann Klotzsch, fast mit dem Pausenpfiff hatte Radig freie Bahn, hätte sich jeden Winkel aussuchen können, hämmerte das Spielgerät jedoch über das Gehäuse.

Auch nach dem Seitenwechsel versuchten die Hausherren mit viel Tempo und Druck erfolgreich zum Abschluss zu kommen, doch es war einfach nicht der Tag der SSV-Offensivkräfte. Zwar hatten sie bei einem Kopfball von Antonio Bravo Sanchez (61.) schon den Torjubel auf den Lippen, doch ein Adler-Abwehrbein kratzte für seinen schon geschlagenen Schlussmann den Ball noch von der Linie.

Wie es gemacht wird, bekamen sie dann im direkten Gegenzug erneut von Sören Gonnermann (62.) gezeigt. Ein Freistoß fast von der Mittellinie fand seinen Kopf: 0:2.

Es hätte auch noch schlimmer kommen können für die Gastgeber. Den dritten Gonnermann-Treffer verhinderte mit einer Glanzparade Torwart Christof.

Danach stand der SSV-Schlussmann erneut im Mittelpunkt: Einen Freistoß faustete er direkt vor die Füße von Jan Gerbig, doch der Weidenhäuser verfehlte aus kurzer Distanz das Ziel. (Reinhard Michl)

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