Sand verliert in Steinbach 1:4

SSV war nur eine Halbzeit präsent

Pechvogel. Der Sander Jan-Philipp Schmidt (rechts) ließ im ersten Durchgang in Steinbach drei so genannte Hundertprozentige liegen. Das wurde bestraft, unterlag Sand dort doch mit 1:4. Foto: Michl

Steinbach – Beim Gang zur Pausenerfrischung sah es nicht nach einer neuerlichen Nullnummer für die Sander beim schon als Meister der Verbandsliga festtsheneden SV Steinbach und direkten Aufsteiger in die Hessenliga aus.

Denn nicht die Hausherren setzten im ersten Durchgang erwartungsgemäß die Akzente, sondern die Gäste von Trainer Mario Deppe.

SSV-Fußballchef Helmut Bernhardt: „Den Anteilen und vor allem den Chancen nach hätten wir schon bis zum Halbzeitpfiff das Signal auf Grün stellen können.“

Vor allem einer hatte die Führung auf dem Fuß: Jan-Philipp Schmidt. Drei Mal stand er allein vor dem Tor der Hausherren, doch zweimal scheiterte er an Steinbachs Torwart Daniel Heinrich. Bei der dritten Topmöglichkeit war auch Heinrich geschlagen, hatte aber das Glück auf seiner Seite. Ein Abwehrspieler kratzte mit letztem Einsatz das runde Spielgerät noch von der Linie.

Besser machte es auf der Gegenseite Fabian Koch (15.), der einen eklatanten Schnitzer der Sander Hintermannschaft bestrafte, dadurch allein vor Schlussmann Johannes Schmeer auftauchte und diesem nicht den Hauch einer Abwehrchance ließ: 1:0. Damit war der erste Durchgang doch etwas auf den Kopf gestellt.

Anscheinend muss es in der Steinbacher Kabine eine Ansage gegeben haben. Denn nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der Spitzenreiter aus einem anderen Holz geschnitzt, machte Druck - und belohnte sich. Michael Wiegand (53.) traf zum 2:0. Sand war geschockt, verlor den Faden und wurde dafür innerhalb von sechs Minuten bitter bestraft. Lukas Gemming (59.) erzielte das 3:0, Jan Ullrich (65.) baute den SV-Vorsprung weiter aus. Fast mit dem Schlusspfiff markierte Pascal Itter (90.) den Sander Ehrentreffer.  

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