Frauenfußball-Hessenliga

Stunde der Wahrheit: TSV Zierenberg empfängt Düdelsheim und Wiesbaden  

Einsatz sehr fraglich: Nach ihrer schweren Knieverletzung im Frankfurtspiel musste Priscilla Geppert von Teammanager Lothar Rietze vom Platz getragen werden. Foto:  Michl

Zierenberg. Alles neu macht der Mai. Dieser volkstümlichen Redensart muss der TSV Zierenberg am heutigen Samstag und kommenden Montag Wahrheit verleihen, wollen die Warmetalerinnen im Kampf um den Klassenerhalt in der Frauenfußball-Hessenliga ihren Kopf noch aus der Schlinge ziehen.

Das Team des derzeitigen Interimstrainerduos Marvin Pötter und Mateusz Zakrewski hat in zwei anstehenden Hausaufgaben die Chance, mit der jeweils vollen Ernte sich bis auf zwei Zähler zum rettenden Ufer aufzuschließen. Derzeit fristet der TSV Zierenberg als Elfter und Vorletzter ein Dasein auf einem direkten Fahrstuhlplatz Richtung Verbandsliga.

Am heutigen Samstag, 17 Uhr, gibt auf der Zierenberger Warmetalkampfbahn der Tabellenachte SV Phönix Düdelsheim seine Visitenkarte ab. Die TSV-Aufgabe scheint nicht unlösbar. Denn in der Vorrunde zogen die Warmetalerinnen bei der Elf von Coach Patrick Oskar Walter Falk unglücklich mit 1:2 den Kürzeren. Den Ehrentreffer erzielte damals Natascha Rudat, die inzwischen aber nach Calden gewechselt ist.

Wie dick das Brett zu bohren ist, zeigt die Tatsache, dass der Gegner bisher in vier seiner acht Auswärtsspiele ungeschlagen ist, dabei drei Dreier verbuchte. Ein besonderes Augenmerk müssen die Zierenbergerinnen auf Phönix-Topvollstreckerin Franziska Rüdiger (8) werfen, wobei hier aber der TSV mit Nadine Schwarz (10) sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen braucht.

Der Viertplatzierte kommt

Die Hausaufgabe am Montag (1. Mai), 15 Uhr, ist um keinen Deut einfacher, läuft da doch im Warmetal der Viertplatzierte MFFC Wiesbaden auf. Dass die Landeshauptstädterinnen um Spielertrainerin Mira Kummenauer, die bisher neun Mal ins Schwarze traf, aber keine unüberwindbare Hürde darstellen, beweisen die Zierenberger trotz der 1:2-Niederlage in der Vorrunde.

Marvin Pötter blickt dem „englischen“ Programm mit viel Zuversicht entgegen. „Wenn meine Elf wie schon gegen Frankfurt erneut mit großer Moral und Selbstvertrauen ihr kämpferisches Herz in die Waagschale werfen kann, im Abschluss auch einmal das notwendige Quäntchen Glück hat, ist mir nicht bange.“

Pötters größtes Problem ist jedoch die aktuelle personelle Situation, sind doch einige Spielerinnen angeschlagen. Vor allem hinter Priscilla Geppert nach ihrer schweren Knieverletzung im Spiel gegen Frankfurt steht noch ein ganz großes Fragezeichen. (zih)

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