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Tjarde Bandowski schnürt Dreierpack

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Von: Michael Wepler

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Torjubel: Tjarde Bandowski freut sich über das 3:0. Hombergs Florian Albert Seitz (hinten) ist enttäuscht.
Torjubel: Tjarde Bandowski freut sich über das 3:0. Hombergs Florian Albert Seitz (hinten) ist enttäuscht. © Artur Schöneburg

Wolfhagen – Mit dem standesgemäßen 4:0 (1:0)-Heimsieg über den Vorletzten FC Homberg hat sich der FSV Rot-Weiß Wolfhagen auf das Spitzenspiel am kommenden Wochenende beim 1. FC Schwalmstadt eingestimmt.

Trotz des klaren Sieges war dieses Spiel für Trainer Valentin Plavcic keineswegs ein Selbstläufer: „Das war kein leichtes Spiel. Homberg hat gut verteidigt und auch versucht mitzuspielen. Diese Mannschaft ist in dieser Form besser als ihr Tabellenplatz.“

Wie bereits in einigen anderen Partien zuvor, tat sich der Tabellenzweite zunächst schwer. Zwar waren die Wölfe optisch überlegen, doch konnten sie sich keine klare Chance herausspielen, weil oft der letzte Pass fehlte.

„Wir haben den Ball nicht gut laufen gelassen“, zeigte sich Plavcic mit dem Spiel seiner Elf unzufrieden. So benötigte das Spiel für die Gastgeber den nötigen Dosenöffner. Den gab es dann auch in der 32. Spielminute und es war kein Dosenöffner mit Brachialgewalt, sondern einer mit einem hohen künstlerischen Wert.

Malte Bandowski hatte von rechts in den Strafraum geflankt, wo sein Bruder Tjarde auf Höhe des Elfmeterpunktes einen Seitfallzieher wagte. Da ihm momentan scheinbar alles zu gelingen scheint, traf er perfekt in die rechte untere Ecke (32.).

Nach diesem Traumtor passierte bis zur Halbzeitpause nichts mehr. Leichter lief es in der zweiten Halbzeit, denn schon in der 46. Minute kam Tjarde Bandowski im Strafraum zum Schuss, scheiterte aber am FC-Torhüter Hans-Jürgen Hypscher.

Den Abpraller verwertete der mitgelaufene Jannik Schaake zur 2:0-Führung. Damit war das Spiel praktisch schon gelaufen. Zwar spielte Homberg teilweise gut mit, konnte sich aber keine wirklichen Torchancen herausspielen.

Bei den Wölfen lief es nun leichter und es häuften sich die Torchancen. Dazu gab es ein im Torraum abgepfiffenes Tor (65.). Nach einem Pass an die Strafraumgrenze war es wieder Tjarde Bandowski, der vor dem Torhüter an den Ball kam, den Schlussmann umspielte und zum 3:0 traf (79.).

Bei seinem dritten und insgesamt schon 14. Saisontreffer spielte Paul Degenhardt den Ball auf die rechte Strafraumseite, wo der Toptorjäger zum 4:0-Endstand in die lange Ecke traf.

Anschließend verließ er unter tosendem Applaus auf der Tribüne das Spielfeld und Justin Steinhorst kam zu seinem Gruppenligadebüt im Seniorenbereich. (Michael Wepler)

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