Wesertal im Abstiegskampf

Trainer Rossel: „Die Turnschuhe müssen brennen“

Oberweser – Fünf Spiele hat die HSG Wesertal noch Zeit, Punkte zum Klassenerhalt in der Handball-Landesliga zu sammeln. Am Sonntag (16.30 Uhr) in der Olebachhalle kommt es zum Aufeinandertreffen beim Mitaufsteiger VfB Viktoria Bettenhausen.

Die Bettenhäuser schafften in der Vorsaison als Meister der Bezirksoberliga den direkten Aufstieg vor der HSG. Der VfB mit seinem starken Rückraum um Goran Suton, Faruk Tataraga und Sascha Sellemann hat als Neunter vier Punkte Vorsprung vor der HSG und kann bei einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt schaffen. In der Vorwoche gab es eine 33:36-Niederlage beim Vierten Wanfried.

Wesertals Trainer Frank Rossel sieht die Bettenhäuser durchaus unter Druck: „Bettenhausen hat die Stärke der Liga wohl etwas unterschätzt und nicht damit gerechnet, in den Abstiegskampf verwickelt zu sein.“ Selbst wenn Melsungen II den Klassenerhalt in der Oberliga schaffen sollte und nur zwei Mannschaften aus der Landesliga absteigen, dürfte es die Wesertaler nach der 24:30-Heimniederlage gegen Körle/Guxhagen sehr schwer werden.

Rossel rechnet mit sechs Punkten aus den letzten fünf Spielen. Um das zu schaffen, muss die HSG schon an die Leistung aus dem 33:28-Hinspielsieg anknüpfen. „Wir haben damals eine unserer besten Saisonleistungen gezeigt.“

Für das Rückspiel beim VfB erwartet er ein Spiel mit Endspielcharakter, in das seine Spieler entsprechend hineingehen müssen: „Unsere Turnschuhe müssen brennen. Ich erwarte Einsatz, Wille und Kampf über 60 Minuten. Nichts anderes wollen wir und unsere Fans in diesem Spiel sehen.“ Personell kann er wohl wieder auf den Kader der Vorwoche zurückgreifen.  zmw

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