Zierenberg verliert bei Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach 0:2

Trainer Schmidt trotz Niederlage zufrieden

Vaterfreuden: Zierenbergs Trainer Daniel Schmidt kehrte zwar aus Kleinalmerode mit leeren Händen zurück, drei Tage vorher wurde er aber stolzer Vater einer Tochter.
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Vaterfreuden: Zierenbergs Trainer Daniel Schmidt kehrte zwar aus Kleinalmerode mit leeren Händen zurück, drei Tage vorher wurde er aber stolzer Vater einer Tochter.

Kleinalmerode – Im dritten Spiel der Fußball-Gruppenliga stand der TSV Zierenberg erstmals mit leeren Händen da. Die Warmetaler von Trainer Daniel Schmidt, der am Donnerstag die Geburt seiner Tochter Frieda feiern konnte, zogen erwartungsgemäß beim Titelmitfavoriten SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach mit 0:2 (0:1) den Kürzeren.

Mit der Vorstellung und Leistung seiner Mannschaft bei den weiterhin verlustpunktfreien Vereinigten war Schmidt aber nicht unzufrieden. „Wir haben uns gegen einen Gegner, der nur so von Qualität strotzt, sehr gut und teuer verkauft. Ich kann keinem meiner Spieler einen Vorwurf machen.“ Dies bestätigte auch das Lob von Platzherrencoach Goran Andjelkovic, der den Warmetalern bestätigte, „dass sie bisher der stärkste Gegner waren.“

Natürlich stand die Zierenberger Defensivreihe mehr im Blickpunkt, ließ aber bis auf zwei Ausnahmen nichts anbrennen. Daniel Schmidt: „Der 1:0-Führungstreffer der Platzherren durch Jakub Swinarski (22.) war eine unheimlich stark herausgespielte Bude, die beim TV-Wettbewerb „Tor des Monats“ durchaus berücksichtig werden könnte.“

Für das 2:0 benötigten die Vereinigten eine Standardsituation. Ein Freistoß fand den Haarschopf von Tim Demus (60.), der nur noch einzunicken brauchte. Das war es dann aber auch beim Tabellenzweiten, weitere nennenswerte Einschussmöglichkeiten konnten nicht mehr notiert werden.

Aber auch die Zierenberger hatten ihre Möglichkeiten. Im ersten Durchgang zwei Mal Johannes Deuermeier, der diesmal von seiner Stammposition Verteidiger ins Mittelfeld rücken musste. Schmidt: „Hätte diese Chancen ein gelernter Knipser, wie Grgic oder Ohms auf dem Schuh gehabt, wer weiß, wie es dann ausgegangen wäre.“ Der TSV-Trainer gab aber auch neidlos zu, dass ansonsten die aus dem Urlaub zurückgekehrten Zierenberger Spitzen Ante Grgic und Fabio Ohms einfach kein Mittel fanden, den kompakten Abwehrriegel der Platzherren in Verlegenheit zu bringen.  zih

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