VERBANDSLIGA Hombressen/Udenhausen spielt in Bad Soden

Treffen der Pokalsieger

Zielsicher: Im Pokalfinale traf Nico Siebert (hier ein Archivbild) dreimal. Seine Treffsicherheit ist am Samstag auch in Bad Soden gefragt, zumal Dominik Lohne möglicherweis ausfällt.
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Zielsicher: Im Pokalfinale traf Nico Siebert (hier ein Archivbild) dreimal. Seine Treffsicherheit ist am Samstag auch in Bad Soden gefragt, zumal Dominik Lohne möglicherweis ausfällt.

Am Samstag geht es los für die SG Hombressen/Udenhausen. Sie startet in ihre zweite Saison in der Fußball-Verbandsliga. Wie in der letzten Spielzeit beginnt die Saison auf des Gegners Platz.

Hombressen/Udenhausen – Damals fuhr man zum SC Willingen, diesmal geht es zur SG Bad Soden nach Osthessen. Anpfiff: 15.30 Uhr. Bad Soden war letzte Saison Aufsteiger, genau wie Hombressen/Udenhausen und in der Tabelle waren sie beim Saisonabbruch genau nebeneinander platziert, damit gehörten sie zu den besseren Neulingen in der Klasse. Gegeneinander gespielt haben sie noch nicht und somit ist das schon eine Reise ins Unbekannte für die Elf aus dem Reinhardswald. Doch die hat nun auch schon vier Monate Verbandsligaluft geschnuppert, dabei allerdings nur gegen Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte Siege eingefahren. In dem Bereich war ja auch die SG Bad Soden zu finden und dementsprechend rechnen sich die Vereinigten auch etwas aus.

Aber Trainer Marco Siemers plagen personelle Sorgen. Nach dem Kreuzbandriss von Oliver Speer, der über die Vorrunde ausfällt, hat sich Mittelstürmer Dominik Lohne im Kreispokalfinale eine Zerrung im Oberschenkel zugezogen, Einsatz fraglich. Aber in diesem Kreispokal hat sich Hombressen/Udenhausen auch Selbstvertrauen geholt. Zwar gegen eine zwei Klassen niedrigeren Klub, aber ein 8:1 spricht für sich. Der dreifache Torschütze Nico Siebert weiß wieder, wo die Bude steht, und Youngster Michel Hecker zeigte mit seinen zwei Treffern, dass er sich weiter entwickelt hat und für Trainer Siemers eine echte Alternative wird.

Siemers will seine Elf in Bad Soden mutig sehen, sie reist nicht dort an, um den Gegner alleine das Spiel zu überlassen. An der Taktik wird noch im Training gefeilt und ohne Lohne muss Siemers etwas umbauen.

Die SG Bad Soden hat vor dem Saisonstart noch einen Transfer-Coup gelandet, vom Regionalligisten FC Gießen wurde Kevin Pezzoni verpflichtet, der auf Einsätze in der deutschen U21 zurückblicken kann. Die „Sprudelkicker“ sind genau wie Hombressen/Udenhausen erst vor wenigen Tagen Kreispokalsieger geworden, und werden damit ebenfalls selbstbewusst auftreten. Insgesamt wartet deshalb wohl eine sehr anspruchsvolle Aufgabe für die Reinhardswald-Vereinigten vor dem Start ins Abenteuer Verbandsliga, Teil 2.   (Ralf Heere)

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