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Entscheidung in der Nachspielzeit

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Von: Michael Wepler

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Gefahr bereinigt: Der Zierenberger Robin Möller (links) klärt gegen Memduh Eryilmaz.
Gefahr bereinigt: Der Zierenberger Robin Möller (links) klärt gegen Memduh Eryilmaz. © Reinhard Michl

Zierenberg – Am Ende war es ein klarer 4:1 (1:0)-Sieg des TSV Zierenberg über den SV Türkgücü Kassel, womit sich der TSV auf Platz sechs der Fußball-Gruppenliga verbesserte, während der SV weiter Vorletzter bleibt.

Für TSV-Trainer Daniel Schmidt war es ein hochverdienter Sieg seiner Mannschaft: „Wir hätten in der ersten Halbzeit höher führen müssen. Nach dem Anschlusstreffer wurde es noch einmal eng, aber wir haben hinten gut gestanden und nichts Zwingendes mehr zugelassen.“

Zunächst übernahm der Verbandsligaabsteiger das Spiel, ohne sich wirkliche Chancen zu erspielen. Besser machten es da die Hausherren. Nach einer auf den langen Pfosten geschlagenen Ecke von Karim Belarbi hielt Balcan Sari den Fuß zur 1:0-Führung hin (14.). Für die Zierenberger ergaben sich bis zur Pause weitere gute Möglichkeiten. Nach einem Freistoß von Halblinks wehrte SV-Torhüter Lukas Perzel einen Kopfball von Ante Grgic ab (28.).

Bei der nächsten Chance spielte Sari im Strafraum quer zu Grgic, der knapp über das Tor zielte (30.). Kurz vor der Pause spielte Belarbi zu ungenau auf Grgic (43.). Für die Nordstädter hatte Mounir Boukhoutta die einzige echte Chance, doch er traf den Ball nicht richtig, so dass Nils Zimmermann sicher parierte (40.).

Gleich nach der Pause ließ der wichtige zweite Treffer nicht lange auf sich warten, als Grgic Belarbi auf der rechten Strafraumseite bediente, wo dieser aus spitzem Winkel zum 2:0 in die lange Ecke traf (49.). Nach einer Ecke verfehlte Nico Töppel von der Strafraumgrenze nur knapp das Tor (62.). Auf der Gegenseite hatten die Gastgeber etwas Glück, als Dieunedort Djobissie seinen Gegenspieler im Strafraum zu Fall brachte, der Pfiff aber ausblieb (63.).

Die Gastgeber schafften es aber nicht mehr, ihre Angriffe richtig auszuspielen. Als Memduh Eryilmaz aus etwa 18 Metern zum 2:1 verkürzte, wurde es noch einmal spannend, doch konnten sich die Gäste danach kleine klare Chance mehr herausspielen. In der Nachspielzeit fiel die Entscheidung, als Sari einen Freistoß von rechts auf den langen Pfosten zog, wo Florian Schäfer zum 3:1 einköpfte (90.+3.). Unmittelbar danach sah Dennis Kwiedor wegen Reklamierens die Ampelkarte. Kurios wurde es dann nach dem Anstoß, als die Gäste wohl aus Protest stehen blieben und Niels Willer auf das Tor zulaufen und das 4:1 erzielen ließen (90.+4.). (Michael Wepler)

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