FSV Dörnberg hat einen Sieg fest im Blick

Türkgücü Kassel im Bergstadion

Serhat Bingül umarmt Dörnbergs Pascal Kemper. Das war im Oktober 2018 nach einem Treffer des FSV-Stürmers im heimischen Bergstadion. Am Sonntag gibt es ein Wiedersehen der beiden. Bingül wechselte über Calden/Meimbressen zum SV Türkgücü Kassel.
+
Serhat Bingül umarmt Dörnbergs Pascal Kemper. Das war im Oktober 2018 nach einem Treffer des FSV-Stürmers im heimischen Bergstadion. Am Sonntag gibt es ein Wiedersehen der beiden Spieler. Bingül wechselte über Calden/Meimbressen zum SV Türkgücü Kassel.

Dörnberg – Am zweiten Spieltag der Fußball-Verbandsliga will Aufsteiger FSV Dörnberg den ersten Dreier eintüten. Gegner am Sonntag, 15 Uhr, im heimischen Bergstadion ist der SV Türkgücü Kassel. Die Gäste aus der Kasseler Nordstadt, die mit einem 3:0-Heimsieg gegen Körle in die neue Runde starteten, waren am Mittwochabend bereits erneut gefordert, zogen da in Ehrenberg mit 0:2 den Kürzeren. Eine unglückliche Niederlage, boten sie in Unterzahl, Hakan Demirbas (44.) sah Rot, doch eine starke Leistung.

Matthias Weise und seine Spieler sind also gewarnt, wobei der Trainer dies auch klar zum Ausdruck bringt. „Wenn wir gegen eine spieltechnisch versierte Mannschaft die Oberhand behalten wollen, dann muss jeder meiner Spieler von Anfang bis Ende an seine Grenzen gehen. Eine Verschnaufpause wird uns der Gegner mit Sicherheit nicht erlauben. Diese Begegnung wird mit Gewissheit aus einem ganz anderen Holz als unser torloses Remis in Ehrenberg geschnitzt sein. Wobei ich da aber mit der Vorstellung meiner Mannschaft nicht unzufrieden war. Als Klassenneuling aus der Fremde einen Punkt mitzunehmen, verdient ja auch Respekt und Anerkennung.“

Trotzdem findet der FSV-Coach auch kritische Worte. „Über weite Strecken haben wir uns eine spielerische Dominanz erarbeitet, was jedoch fehlte, war der fehlende und bedingungslose Offensivdruck, der zum Erfolg führende entscheidende Pass in die Spitze.“

Diese Stellschrauben müssen gegen die Kasseler Nordstädter natürlich so richtungsweisend verstellt, angezogen und justiert werden, dass sie zu drei Punkten führen. Ein Fundament dafür kann Matthias Weise im Vorfeld vermelden. „Wir sind erfreulicherweise aktuell vom Verletzungspech verschont, ich habe alle Mann an Bord und kann meine Wunschformation ins Rennen schicken.“ Beim Gast stehen die zuletzt Gelb-Rot gesperrten Mohamed Ghafari und Enver Maslak wieder zur Verfügung. Fehlen wird der in Ehrenberg mit Rot vom Feld verwiesene Hakan Demirbas. „Wir wollen Wiedergutmachung für die unglückliche Pleite vom Mittwoch“, sagt Trainer Hüseyin Üstün, der das Team in den nächsten vier Partien wegen einer Kur nicht betreuen kann.  

Bei aller Rivalität um Tore und Punkte gibt es auch einen menschlichen Aspekt. Denn mit den Türkgücü-Akteuren Melih und Serhat Bingül gibt es ein Wiedersehen.

Bereits am kommenden Mittwoch, 19 Uhr, heißt es für Weise und Co. erneut die Schuhe zu schnüren. Da stehen die Dörnberger in der Hohen Rhön in Ebersberg beim Mitaufsteiger FSV Thalau auf dem Prüfstand.  zih

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.