Trotz 4:2 muss Grebenstein bis zum Schluss zittern

Tuspo gewinnt Derby gegen Reinhardshagen

Fußball-Gruppenliga. Grebenstein - Reinhardshagen. Grebensteins Stefan Ansari (links) stoppt Andre Paar
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Fußball-Gruppenliga. Grebenstein - Reinhardshagen. Grebensteins Stefan Ansari (links) stoppt Andre Paar

Sechs Tore und noch deutlich mehr weitere klare Torchancen gab es im Spiel der Fußball-Gruppenliga zwischen dem Tuspo Grebenstein und der SG Reinhardshagen zu sehen. Am Ende hatten die favorisierten Grebensteiner mit 4:2 (2:0) gegen den Aufsteiger die Nase vorn und feierten ihren zweiten Sieg im siebten Spiel.

Grebenstein – „Wir hatten ein klares Chancenplus, durften uns am Ende aber auch über ein 3:3 nicht beschweren“, zeigte sich Tuspo-Trainer Maximilian Schäfer erleichtert über die drei Punkte. Sein Kollege, SG-Trainer Patrick Fraahs machte die bessere Chancenverwertung der Gastgeber vor der Pause als Unterschied aus: „Beide Mannschaften hatten vor der Pause drei Chancen, aber Grebenstein hat daraus zwei Tore gemacht.“

Die erste Großchance hatte der Tuspo, als Jonas Budalic in den Strafraum passte, wo Manuel Frey am Gästetorhüter Marius Becker scheiterte (7.). Auf der Gegenseite verstolperte Dominik Munk einen Konter (8.). Als Frey erneut an Becker scheiterte, dieser den Ball aber nicht festhalten konnte, war Steffen Fried zur Stelle und traf zum 1:0 (13.).

Nach weiteren Möglichkeiten von Fried und Frey für den Tuspo und Andre Paar auf der Gegenseite profitierte Leon Ungewickel nach einer Flanke von Niklas Meurer in den Strafraum vom Ausrutscher eines Gästeverteidigers und hatte keine Mühe, auf 2:0 zu erhöhen (33.).

Kurz vor der Pause verpasste Frey die mögliche Vorentscheidung, als er im Strafraum an Becker scheiterte (45.). Gleich nach der Pause wurde es wieder spannend, als nach einem Freistoß von Luca Andrecht Jan Paar das 2:1 köpfte (47.).

Hinten blieb die Defensive der Gäste aber weiter löchrig, so dass Erik Maiterth nach Pass von Frey mit Hilfe des Innenpfostens auf 3:1 erhöhte (49.).

Allerdings blieb auch die Defensive der Platzherren nicht gerade sattelfest, so dass nur wenig später Munk mit einem abgefälschten Schuss auf 2:3 verkürzte (53.). Somit musste auf Seiten des Tusp weiter gezittert werden, während bei der SG wieder Hoffnung aufkeimte.

Auf Seiten der Grebensteiner, die viele Großchancen teilweise frei vor dem Tor vergaben und auch auf Seiten der Gäste, die in der ersten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich auf dem Fuß hatten, als Jan Paar an Lesemann scheiterte. Erst in der sechsten Minute der Nachspielzeit bereiteten Ungewickel und Philippe Robert das 4:2 durch Frey vor.

(Michael Wepler)

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