Spitzenspiel der Gruppenliga steigt am Samstag in Grebenstein

Tuspo will Lichtenau ein Bein stellen

Den Gegner ins Stolpern bringen: Wenn Lichtenau morgen in Grebenstein antritt, treffen die beiden einzigen noch ungeschlagenen Mannschaften der Gruppenliga aufeinander. Ob Melih Bingül (rechts) dabei sein kann, ist noch fraglich. F oto: rieß

Grebenstein – Es ist so etwas wie der Spieltag der Wahrheit, der an diesem Wochenende in der Fußball-Gruppenliga steigt. Der noch ungeschlagene Tabellenzweite, der Tuspo Grebenstein, empfängt den ebenfalls ungeschlagenen Spitzenreiter Lichtenauer FV.

Das Spiel beginnt am Samstag um 15.30 Uhr im Sauertalstadion. Einen Tag später geht das Verfolgerduell über die Bühne. Der TSV Rothewesten empfängt als Fünfter den Tabellendritten FSV Dörnberg.

Die Ausgangslage

Grebenstein und Lichtenau haben bislang erst einmal Punkte abgegeben: Die Lichtenauer beim 0:0 in Wolfhagen, der Tuspo beim 2:2 zu Hause gegen den KSV Hessen Kassel II. Aufsteiger Lichtenau (28 Punkte) hat ein Spiel mehr absolviert als Grebenstein (25) und daher drei Punkte mehr. Beide haben einen deutlichen Vorsprung vor Dörnberg (21) und Rothwesten (17).

Das Ziel

„Ich will jedes Spiel gewinnen“, sagt Grebensteins Trainer Mikaeil Shihni. Das gelte auch für die Partie gegen Lichtenau. Und er strahlt Selbstbewusstsein aus: „Die wollen bei uns was mitnehmen. Um das zu schaffen müssen sie sich aber anstrengen.“ Für den Tuspo ist ein Erfolgserlebnis auch deshalb wichtig, weil im Oktober noch schwere Gegner warten. In einer Woche geht es nach Dörnberg, Mitte Oktober muss man zum Tabellendritten Kleinalmerode.

Die Personallage

Welche Mannschaft Trainer Shihni aufs Feld schickt, ist noch offen. Sicher ist, dass Manuel Frey an diesem Wochenende noch einmal wegen eines Auslandsaufenthaltes fehlen wird. Nicht am Training teilnehmen konnten diese Woche Melih Bingül (Mittelohrentzündung) sowie Steffen Kowalski und Karim Belarbi (beide Erkältung). Ob ihr Einsatz morgen möglich sein wird, werde sich heute Abend beim Abschlusstraining zeigen, sagt Shihni.

Der Gegner

Lichtenau, ein Aufsteiger in die Gruppenliga, mischt die Klasse derzeit auf. Völlig überraschend kommt dies nicht, hat sich die Mannschaft doch deutlich verstärkt. Vor allem die Defensive ist das Paradestück. Erst sechs Treffer ließ der FV zu. Grebenstein kassierte schon elf Tore. In der Offensive nehmen sich beide nicht viel. Der Tuspo traf 35 mal, Lichtenau 34 mal. „Die spielen das gleiche Schema wie wir“, sagt Shihni, der den Gegner in dieser Saison schon dreimal beobachtet hat. Er habe auch schon Vorstellungen, wie man den gegnerischen Abwehrriegel knacken könne, sagt Shihni. Dass dies möglich ist, zeigte zuletzt Rothwesten, das in Lichtenau 2:0 in Führung ging. „Die haben gezeigt, dass man in kurzer Zeit gegen diesen Gegner zwei Tore schießen kann“, sagt Shihni. Nach dem Rückstand drehte der FV aber auf und drehte das Spiel. 5:2 gewann er am Ende. „Wir dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen“, nennt der Tuspo-Trainer ein Mittel, um erfolgreich zu sein.

Die Unwägbarkeit

Die größte Unsicherheit kommt von oben. Knapp zwölf Liter Regen soll es heute regnen. „Ob der Platz das verkraften würde, weiß ich nicht“, sagt Shihni. Um ihn zu schonen, habe man in dieser Woche das Training auf den Hartplatz verlegt. Ob gespielt wird, wird sich also erst kurzfristig zeigen.

Das Verfolgerduell

„Wir müssen unsere Punkte holen. Wie die anderen spielen, ist mir daher zunächst einmal egal“, blickt Shihni auf das Spiel in Rothwesten. In der jetzigen Phase („Wir haben noch 21 Spiele vor uns“) sei das völlig unwichtig. Hole man selbst die Punkte, dann habe man auf jeden Fall einen schönen Vorsprung vor den Verfolgern.  mrß

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