FSV Wolfhagen trennt sich von Jugendkoordinator

Überraschendes Ende der Ära Elsasser

Mario Elsasser Archiv-Foto: Michl

Wolfhagen. Maria Elsasser war so etwas wie das Gesicht des Fußball-Gruppenligisten FSV Wolfhagen im Jugendbereich. Ab 1. Januar ist es Vergangenheit.

„Der FSV Rot-Weiß Wolfhagen entwickelt das bisher so erfolgreiche Jugendkonzept weiter und beendet die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Jugendkoordinator Mario Elsasser“, heißt es in einer Pressemitteilung des FSV. Das Ende der Zusammenarbeit kommt überraschend, auch für den Betroffenen.

Elsasser war in den vergangenen vier Jahren für die Koordination und Organisation innerhalb der Jugendabteilung der Wölfe zuständig. Derzeit trainiert er die E-Jugend, in der letzten Saison zeichnete er als Trainer der A-Jugendmannschaft für die Meisterschaft und den Aufstieg in die Gruppenliga verantwortlich.

„Als Feuerwehrmann und Interimstrainer der 1. Seniorenmannschaft war er zudem maßgeblich an dem erneuten Gruppenligaaufstieg im Jahr 2014, sowie die Sicherung des Klassenerhaltes in der Saison 2016/ 2017 beteiligt“, lobt der FSV den 41-jährigen. Zudem weist der Verein darauf hin, dass Elsasser als Jugendkoordinator mitverantwortlich für die Erfolge der Jungwölfe war. Von der D- bis zur A-Jugend ist der FSV in den jeweiligen Gruppenligen vertreten.

Auch wenn man sich von Elsasser jetzt trenne, so werde „die perspektivische Nachwuchsförderung in einem gesamtheitlichen Ausbildungskonzept mit lizensierten Trainern in den Leistungsjahrgängen von der D-bis zur A-Jugend erhalten“ bleiben, sagt der FSV. Man werde die erfolgreiche Jugendarbeit des FSV Wolfhagen innerhalb des Jugendkonzeptes neu und zukunftssicher ausgerichten.

„Keine Erklärung“

Warum dies mit Elsasser nicht möglich ist, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Auch Elsasser selbst wurde von dem Schritt kalt erwischt. Er habe am Wochenende einen Anruf bekommen, dann habe man sich getroffen und ihm sei die Trennung mitgeteilt worden, sagte er auf Anfrage unserer Zeitung: „Ich bin total überrascht über das abrupte Ende und kann es mir nicht erklären“, meinte er. Erst im Sommer habe man sich zusammengesetzt und über die Jugendarbeit gesprochen. Differenzen konnte er nicht ausmachen. „Ich arbeite gerne im Jugendbereich“, sagt er. Ganz verzichten müssen junge Fußballer aus dem Wolfhager Land nicht auf ihn: DFB-Stützpunkttrainer wird er bleiben.

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