Hessenpokal: Sand muss sich Hessenligist TSV Lehnerz mit 1:3 geschlagen geben

Überraschung war drin

Zu wenig: Dem Sander Daniel Wagner (Mitte), der sich hier gegen Kemal Sarvan behauptet, gelang lediglich der Ehrentreffer für seine Farben bei der 1:3-Niederlage gegen den Hessenligisten Lehnerz. Foto: Michl

Sand. Die Überraschung für den Fußball-Verbandsligisten SSV Sand war in der zweiten Runde des Krombacher-Hessenpokals gegen den klassenhöheren TSV Lehnerz durchaus möglich, blieb aber letztlich doch ein frommer Wunsch. Denn beim Schlusspfiff des Unparteiischen Felix Berger aus Herleshausen hatten die Gäste aus Osthessen mit 3:1 (1:0) die Nase vorne.

SSV-Trainer Peter Wefringhaus war trotzdem mit der Vorstellung seiner Spieler rundum zufrieden. „Meine Mannschaft hat eine Superleistung geboten. Einziger Kritikpunkt: die mangelhafte Chancenverwertung.“

In der Tat. Die Sander boten der in der Hessenliga noch ungeschlagenen und auf Rang zwei postierten Elf von Coach Kevin Steudter jederzeit Paroli. Zwar besaß Lehnerz spielerisch optisch ein leichtes Plus, ohne jedoch den von Mathias Opfermann gehüteten SSV-Kasten ernstlich in Gefahr zu bringen.

Ganz im Gegenteil. Die klareren Chancen konnten auf Sander Seite notiert werden. Strich ein Volleyschuss von Steffen Bräutigam (11.) noch weit übers Ziel, so stimmten die Sander Fans unter den 250 Zuschauern in der 25. Minute dann doch den Torjubel an. Daniel Wagner hatte freie Schussbahn, doch Gästetorwart Aykut Bayar zauberte mit einer Glanztat den Ball noch aus dem Winkel.

Allein Daniel Wagner hätte im ersten Durchgang das Signal schon auf Grün stellen können. Doch einmal wurde sein Schuss noch abgeblockt, dann passierte er zwar Keeper Bayar (35.) , doch ein Abwehrbein kratzte das runde Spielgerät noch von der Linie.

Drei Minuten später musste Platzherren-Schlussmann Opfermann zum ersten Mal bei einem Schuss von Kemal Sarvan kräftig zupacken.

Dann doch die Führung für Lehnerz durch einen Kopfball von S. Sonnenberger. Im direkten Gegenzug vereitelte Bayar mit Superreflex gegen Steffen Klitsch den Gleichstand, hatte dann Glück, dass einer seiner Vorderleute einen Freistoß von Steffen Bräutigam mit dem Kopf noch von der Linie bugsierte.

Als Viktor Moskaltschuk am TSV-Strafraum gefoult wurde, ließ der Schiri weiterlaufen, was Steven von der Burg (46.) zum 0;:2 bestrafte. Nach einem unglücklichen Handspiel von Robert Garwardt verwandelte David Wollny (80.) den „Elfer“ zum 0:3. Mit dem Schlusspfiff gelang Daniel Wagner der Ehrentreffer.

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