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38:34 – Umstellung bringt die Wende

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Von: Michael Wepler

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Augen zu und durch: Wesertals Claas Warnecke (am Ball) tankt sich energisch durch.
Augen zu und durch: Wesertals Claas Warnecke (am Ball) tankt sich energisch durch. © Markus Löschner

Oedelsheim – Erleichterung herrschte nach dem Spiel bei der HSG Wesertal, die mit dem 38:34 (15:19)-Sieg über den Mitaufsteiger HSG Lohfelden/Vollmarshausen ihren vierten Heimsieg feierte und sich in der Tabelle der Handball-Landesliga auf den neunten Platz verbesserte.

„Ohne die Umstellung auf die vorgezogene 5:1-Deckung hätten wir dieses Spiel verloren“, sprach Wesertals Trainer Frank Rossel die Defensivprobleme seiner Mannschaft in den ersten zwei Dritteln des Spiels an. Für sein Gegenüber Andreas Abe waren die Moral der Mannschaft und die Unterstützung weitere Faktoren dafür, dass die Wesertaler dieses Schlüsselspiel für sich entschieden und ihren vierten Heimsieg im sechsten Spiel vor eigenem Publikum feierten.

Nach einem ausgeglichenen Beginn konnten die Gastgeber eine 7:5-Führung herauswerfen. Davon ließen sich die Gäste nicht beeindrucken und gingen nach drei Treffern von Rechtsaußen Philipp Simon Stein mit 8:7 in Front. Danach konnten die Gäste zwei oder drei Tore vorlegen. Kurz vor der Pause waren es vier Tore, weil die Wesertaler Deckung nicht richtig zupackte und die Torhüter so gut wie keinen Ball zu fassen bekamen. Vorne ließen die Gastgeber zu viele Chancen liegen. „Zwölf Fehlwürfe waren einfach zu viel,“ bemängelte Rossel die Abschlussschwäche.

Gleich nach der Pause warf der stark aufgelegte Yannick Neurath, der nach dem Spiel die Auszeichnung „Spieler des Spiels“ bekam, aus dem Rückraum das 16:19. Dennoch blieben die Wesertaler zunächst mit drei oder vier Toren im Rückstand, weil sich die Gäste teilweise zu leicht durchspielen konnten. Erst durch die vorgezogene Deckung wurde es besser. Der Druck auf Lohfeldens Angreifer wurde größer und Niclas Meier konnte nun einige Bälle parieren. Zweimal Linus Freybott und einmal Julian Brunst schafften in der 42. Minute den Ausgleich.

Nur drei Minuten später sorgte Claas Warnecke für die 29:27-Führung. Auch die strittige Rote Karte gegen Til Schräder, nach dessen Abwehraktion das Trikot seines Gegenspielers zerrissen war, brachte keinen Bruch im Spiel. Dennoch wurde es noch mal spannend, als die Gäste bis auf zwei Tore herankamen. Freybott und Philipp Simon sorgten dann aber für klare Verhältnisse. (Michael Wepler)

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