1:1 zwischen Zierenberg und Wolfhagen

Unentschieden im Derby

Aufgehalten: Der Wolfhager Nino Wagener wird von den Zierenbergern Daniel Dzaja und Balcan Sari (Nr. 6) gestoppt.
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Aufgehalten: Der Wolfhager Nino Wagener wird von den Zierenbergern Daniel Dzaja und Balcan Sari (Nr. 6) gestoppt.

Zierenberg – 1:1 (0:1) endete das Nachbarschaftsduell der Fußball-Gruppenliga zwischen dem TSV Zierenberg und dem FSV Rot-Weiß Wolfhagen. Fragen und Antworten zum Derby:

Wie war der äußere Rahmen?

Der war gut. Das Wetter spielte mit und etwa 240 Zuschauer bildeten rund um den Sportplatz in Zierenberg eine ansprechende Kulisse.

Wie war das Spiel?

Es war kein schönes Spiel mit viel Kampf, aber nur wenigen Torszenen und seltenen spielerischen Höhepunkten. Wolfhagen hatte die besseren Chancen, tat sich aber ansonsten sehr schwer gegen die kampfstarken Zierenberger.

Wie fielen die beiden Tore?

Beim Führungstor für die Gäste leistete Demetrio D’ Agostino die Vorarbeit mit einem Pass in den Strafraum zum freigelaufenen Wiegand, der zum 0:1 flach in die linke, untere Ecke traf (36.). Mit einer Flanke von rechts leitete Ante Grgic den 1:1-Ausgleich ein. Daniel Dzaja war plötzlich frei im Strafraum und ließ sich diese Chance nicht entgehen.

Gab es weitere Torchancen?

Die erste gute Chance hatten die Gäste, als nach einem Konter Timo Wiegand Julius Knatz im Strafraum anspielte, der aber am toll reagierenden TSV-Torhüter Patrick Dürrbaum scheiterte (7.). Ansonsten gab es nur wenige klare Möglichkeiten. Die ohne ihre etatmäßigen Angreifer Fabio Ohms, Karim Belarbi und Robin Möller angetretenen Gastgeber standen gut in der Defensive. Allerdings waren sie vorne bis auf den Schuss von Jamill Hartwig auf die kurze Ecke, den FSV-Torhüter Max Annemüller parieren konnte, nur wenig gefährlich (16.). Auch in der zweiten Halbzeit gab es höchstens einige Halbchancen. In der Schlussphase hatte jedoch Wiegand nach einem hohen Ball aus dem Mittelfeld und einer Kopfballverlängerung in den Strafraum den Siegtreffer auf dem Fuß, scheiterte aber am toll reagierenden Dürrbaum (90.).

Was sagten die beiden Trainer?

Deutlich zufriedener mit dem einen Punkt war TSV-Trainer Daniel Schmidt, der das Unentschieden mit seiner Mannschaft lautstark bejubelte: „Wir haben den Verlust von vier Offensivkräften wegstecken müssen. Daher haben wir Wolfhagen auch das Spiel überlassen und uns mehr auf eine sichere Defensive beschränkt.“ Sein Kollege, FSV-Trainer Valentin Plavcic, sprach von einem zähen Spiel seiner Elf: „Wir haben nicht gut gespielt. Viele Unterbrechungen führten dazu, dass uns der nötige Spielfluss fehlte. Zierenberg hat es mit seiner defensiven Spielweise gut gemacht.“

Von Michael Wepler

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