Verbandsliga Nord

„Der größere Wille entscheidet“: Dörnberg spielt beim Achten Türkgücü

Auf dem Foto sind mehrere Fußballer zu sehen.
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Wird wieder im Angriff spielen: Martin Stück gastiert mit Dörnberg bei Türkgücü Kassel.

Seinen Aufwärtstrend in der Fußball-Verbandsliga will der FSV Dörnberg am Sonntag (15.30 Uhr) im Nordstadtstadion beim SV Türkgücü Kassel fortsetzen.

Dörnberg – Durch den 2:0-Heimsieg in der Vorwoche über Hombressen/Udenhausen konnte der FSV den Abstiegsplatz verlassen und sich auf Rang zwölf verbessern. Nach nur einem Sieg in den ersten sechs Spielen hat Dörnberg in den danach folgenden sechs Spielen nur einmal verloren. Bei einem weiteren Dreier könnte der FSV sogar den Achten Türkgücü in der Tabelle verdrängen. Allerdings können auch die Nordstädter mit reichlich Selbstvertrauen in die Partie gehen. Nachdem sie im Vorfeld der Saison als klare Abstiegskandidaten gehandelt worden waren und ihr erstes Spiel mit einer 0:7-Pleite in Bad Soden geendet hatte, konnte die Mannschaft von Trainer Ralf-Jürgen Rössler immerhin fünf von zwölf Spielen gewinnen und einmal Unentschieden spielen. Zuletzt gab es einen 1:0-Erfolg bei Barockstadt Fulda-Lehnerz II, jener Mannschaft, gegen die der FSV zu Hause mit 0:2 verloren hatte.

Bester SV-Torschütze ist mit sechs Treffern Enver Maslak. Im Mittelfeld ist der Neuzugang von Hessen Kassel II, Goran Sukurma, Stammspieler. Für FSV-Trainer Matthias Weise ist es ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden: „Beide Teams sind in etwa gleichstark. Da wird sich am Ende wieder die Mannschaft durchsetzen, die den größeren Willen zeigt.“

FSV Dörnberg: Für Torjäger Pascal Kemper kommt ein Einsatz zu früh

Weise kann voraussichtlich auf die erfolgreiche Elf der Vorwoche zurückgreifen. Für Torjäger Pascal Kemper dürfte hingegen ein Einsatz noch zu früh kommen. Der Ex-Zweitliga-Profi sieht da höchstens Chancen für einen Kurzeinsatz. Dafür konnte sich Angreifer Martin Stück mit zwei Treffern aus dem letzten Spiel erneut empfehlen. In der Vorsaison trafen beide Mannschaften im Bergstadion aufeinander, wo der FSV mit 2:0 die Oberhand behielt.

Beim Gastgeber steht Lukas Perzel wieder im Tor, Hakan Demirbas und Co-Trainer Muhammed Gülsen sitzen, wenn auch mit Trainingsrückstand, wieder auf der Bank. Die Chancen auf einen Einsatz von Kapitän Onur Böyükata stehen laut Rößler 50 zu 50. „Das ist ein Schlüsselspiel. Gewinnen wir, haben wir ein kleines Polster nach unten. Verlieren wir, sind wir wieder unten drin“, sagt Rößler. (Michael Wepler)

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