Verbandsliga Nord

Gegner bestraft jeden Fehler: Dörnberg unterliegt zum Heimauftakt 2:4 gegen Lichtenau

Auf dem Foto sind zwei Männer zu sehen. Sie tragen Trikots und kämpfen um den Ball.
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Kopfball: Der Dörnberger Florian Müller hat gegen Lichtenaus Ebewa-Yam Mimbala das Nachsehen.

Der FSV Dörnberg hat das erste Heimspiel der neuen Verbandsliga-Saison verloren. Am Ende stand ein 2:4 gegen den Lichtenauer FV.

Dörnberg – Das mit Spannung erwartete erste Heimspiel des Fußball-Verbandsligisten FSV Dörnberg gegen den hoch gehandelten Lichtenauer FV endete mit einer 2:4 (1:3)-Niederlage der Gastgeber. „Wir haben leider Fehler gemacht, die dieser Gegner bestraft hat. Umgekehrt hätte Lichtenau aus unseren Chancen mehr gemacht als wir“, benannte FSV-Trainer Matthias Weise die kleinen Unterschiede zwischen beiden Mannschaften.

Die Hoffnungen, nach dem 2:1-Auftaktsieg in Ehrenberg, den Mitfavoriten ins Stolpern zu bringen, erhielten schon früh einen Dämpfer, als Sinan Üstün im Strafraum zu Fall kam und Schiedsrichter Maximilian Lotz auf den Elfmeterpunkt zeigte.

FSV Dörnberg geriet durch einen Doppelschlag zur Pause ins Hintertreffen

Benjamin Orschel traf mit einem platzierten Schuss in die linke untere Ecke zur frühen Gästeführung (7.). Danach gab es auf beiden Seiten kaum klare Torszenen. Einen Fehler im Spielaufbau der Gäste nutzte schließlich Kevin Richter zum Ausgleichstreffer. Spielertrainer Alexandru Cucu hatte den Ball vor dem eigenen Strafraum an den FSV-Mittelfeldspieler verloren. Dieser drang in den Strafraum ein und traf zum 1:1. Der Jubel im Bergstadion war groß.

Auf der Gegenseite geriet der FSV durch einen Doppelschlag zur Pause ins Hintertreffen. Vor dem 1:2 konnte Torhüter Nico Bergner noch toll parieren, denn Ball aber nicht festhalten. So kam das Leder zu Maxim Antoniuc, der keine Mühe hatte, aus kurzer Distanz zu treffen (34.).

FSV Dörnberg: Sandro Bätzing und Dennis Dauber vergeben Torchancen

Nur eine Minute später nutzte Dennis Salioski einen Fehler, um auf 1:3 zu erhöhen. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause. Die Chancen, ins Spiel zurückzukehren waren durchaus vorhanden. So verfehlte Sandro Bätzing aus spitzem Winkel das lange Eck und Dennis Dauber köpfte nach einer Ecke über das Tor (52., 61.). Noch besser war die Möglichkeit, als Dennis Daubers Hereingabe in den Fünfmeterraum keinen Abnehmer fand (62.). Auf der Gegenseite hatte der FSV aber Glück, als Mathia Tadeis Gambetta nach einem Konter an den Pfosten köpfte (67.).

Nach einem langen Ball in den Strafraum überwand Florian Müller Gheorgi Bantis zum nicht unverdienten 2:3-Anschlusstreffer. Weise beorderte danach Innenverteidiger Timo Dauber nach vorne, es brachte aber nichts ein. Dörnberg konnte keine Chancen mehr herausspielen. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung sorgte der eingewechselte Dimitri Meneakov mit einem Schuss aus 18 Metern für die Entscheidung. Der Treffer fiel in der 88. Minute. (Michael Wepler)

Dörnberg: Bergner - Gunkel, T. Dauber, D. Richter, Lotzgeselle (74. Grigat) - D. Dauber, K. Richter, Hansch, Müller - Bätzing (82. Dietz), Stück (Stockfisch).

Lichtenau: Bantis - Breidt, Mimbala, Fondos, Üstün - Orschel, Cucu - Antoniuc (56. Maneakov), Kaufmann, Salioski (78. Eker) - Tadeis Gambetta (70. Kurt).

Tore: 0:1 Orschel (7., FE), 1:1 K. Richter (21.), 1:2 Antoniuc (34.), 1:3 Salioski (35.), 2:3 Müller (75.), 2:4 Maneakov (88.).

Zuschauer: 220.

Schiedsrichter: Maximilian Lotz (FSV Schröck).

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